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„Je oller, je doller“

Neujahrsempfang „Je oller, je doller“

Was wäre ein Neujahrsempfang der Stadt Rinteln ohne Ehrungen? Auch in diesem Jahr hat die Verwaltung unter den vielen engagierten Mitbürgern einige ausgewählt, die sich ganz besonders für das Gemeinwohl eingesetzt haben.

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Mit den Kunstturnern der VT Rinteln wird eine junge, erfolgreiche Mannschaft ausgezeichnet.

Quelle: tol

Rinteln. Geehrt wurde, krankheitsbedingt in Abwesenheit, das Gründungsmitglied des Rintelner Vereins für Städtepartnerschaften, Michael „Mike“ Middleton. Seit 25 Jahren sei dieser der Motor für die lebendige Partnerschaft mit Kendal. Und dank seines beständigen persönlichen Einsatzes gebe es heute eine blühende Völkerverbindung, so die lobenden Worte der Stadtverantwortlichen.

Rühriger Ehrenämtler

Als zweiter, ganz besonders rühriger Ehrenamtler wurde Karl-Heinz Frühmark ausgezeichnet. Dass dieser einen so großen Verein wie die VT Rinteln heute noch im Ehrenamt führe, wo die meisten vergleichbaren Sportgemeinschaften längst Geschäftsführer angestellt hätten, müsste doch einmal deutlich anerkannt werden. „Karl-Heinz Frühmark kümmert sich seit seinem beruflichen Ruhestand fast jeden Tag um die großen und kleinen Probleme des Vereins“, hieß es bei der Übergabe der Urkunde. Kein Wunder, dass es vonseiten der mit ehrenamtlicher Arbeit wohlvertrauten Zuhörerschar Riesenapplaus für den langjährigen VTR-Chef gab.

Gespannt wurde auch die diesjährige Entscheidung, wer denn Sportler des Jahres 2016 werden würde, erwartet. Mit der Auszeichnung einer jungen, erfolgreichen Mannschaft, den Kunstturnern der VT Rinteln, und der Würdigung eines langen aktiven Sportlerlebens, nämlich dem des Leichtathleten Horst Schäfer, fand die Jury große Zustimmung unter den Anwesenden.

Schlagfertig

Übrigens sind die Rintelner Sportler viel schlagfertiger als mancher Bundesliga-Fußballspieler. Kunstturnertrainer Bernd Jäger beispielsweise antwortete auf die Frage, ob er sich denn über den Aufstieg seiner Mannschaft in die Landesklasse freue: „Ach, ehrlich gesagt wären wir gern in unserer alten Klasse geblieben. Immer zu den Besten zu gehören, schöne Artikel über die eigenen Erfolge in der Zeitung zu lesen, das hat doch Spaß gemacht.“

Und auch Horst Schäfer, Jahrgang 1940, überraschte die Zuhörer. Gefragt, ob er denn mit dem Älterwerden nun etwas kürzer treten wolle, meinte der leidenschaftliche Mehrkämpfer: „Eigentlich habe ich den Eindruck, dass mein Ehrgeiz im Alter sogar noch größer wird. Je oller, je doller!“ cm

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