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Jetzt gibt es Fluchtwege

Rinteln / Messe Jetzt gibt es Fluchtwege

Zur Frühjahrsmesse vom 6. bis 9. Mai sind die Rintelner Innenstadt, die Mühlenstraße und Brennerstraße Veranstaltungsbereich und damit für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt – aber dabei ist aus Sicherheitsgründen einiges neu.

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Noch werden Karussells in Ruhe aufgebaut. Aber wenn die Menschenmassen zur Messe strömen, wird Rinteln darauf mit einem neuen Sicherungskonzept vorbereitet sein. © tol

Rinteln (dil). Die Stadt Rinteln erarbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr für die Sicherheit der Besucher sowie der Anwohner ein Sicherheitskonzept. Einige Elemente, die von allen beteiligten Stellen erarbeitet und abgestimmt sind, beeinflussen bereits die Messe.

So ist Anlage zu der entsprechenden straßenverkehrsrechtlichen Erlaubnis ein „Feuergassenplan“, in dem Flächen, die unbedingt freigehalten werden müssen, eingebracht sind. „Ein gerader Fahrweg für Feuerwehr und Rettungsdienste muss demnach eine lichte Breite von mindestens drei Metern aufweisen; Aufstell- und Entwicklungsflächen sind mit einer lichten Breite von mindestens fünf Metern ausgewiesen“, erklärt Ordnungsamtsleiter Ulrich Kipp. Es handele sich quasi um „Flächen für die Feuerwehr auf öffentlichen Verkehrsflächen“. In ihnen dürfen keine Aufbauten, wie beispielsweise Marktbuden, Verkaufsfahrzeuge oder Ähnliches, aufgestellt werden.

Auch Zufahrtsbereiche für Feuerwehr und Rettungsdienste in die Altstadt, die unbedingt freigehalten werden müssen, sind ausgewiesen. So wird im Verlauf der Kreuzstraße ab heute, Donnerstag, 17.30 Uhr, bis Dienstag, 10. Mai, 9 Uhr, beidseitig ein absolutes Halteverbot angeordnet. Außerdem werden die Herrengasse und die Ostertorstraße (zwischen Brennerstraße und Schulstraße) als Feuerwehrzufahrt beziehungsweise als Feuerwehrbewegungszone ausgewiesen und entsprechend beschildert. „Parkmöglichkeiten für Anwohner gibt es noch in den übrigen Bereichen des östlichen Altstadtquartiers“, teilt Kipp mit.

Der Bereich Lüttger Markt hinter dem Ratskeller wurde bereits vor einiger Zeit als Feuerwehrzufahrt beziehungsweise -bewegungszone durch das Aufstellen einer entsprechenden Beschilderung ausgewiesen. Nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung ist das Halten dort absolut unzulässig.

Erstmals werden auch Fluchtwege besonders gekennzeichnet. Diese sind der Fußweg zur Wallstraße (bei Scotti), die Wallgasse, der Durchgang zum Prinzenhof, die Giebelgasse, der Fußweg vom Marktplatz zum Lüttgen Markt, Kirchplatz zur Bäckerstraße (Höhe Ratskeller), Kirchplatz zur Ritterstraße (Höhe Altstadtgrill), Brennerstraße zur Ostertorstraße und Brennerstraße zur Herrengasse.

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