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Jugendherberge Am Bären Jetzt wird ausgepackt

Wer die ehemalige Jugendherberge Am Bären in Rinteln betritt, erkennt sie nach dem Umbau kaum wieder. Die Handwerker haben den Mief des jahrelangen Leerstandes aus dem alten Gemäuer vertrieben, Designfußböden warten allenthalben darauf, vom letzten Baustaub befreit zu werden.

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Investor Aimo Würfel schwingt in der Gemeinschaftsküche schon mal den Kochlöffel.

Quelle: jan

Rinteln. „Wir werden den Tagespflegbereich im Erdgeschoss zum 1. Mai eröffnen“, freut sich Eigentümer Aimo Würfel nach fast einem Jahr Umbauzeit. Knapp eine Million Euro werden am Ende in das Projekt Mehrgenerationenhaus geflossen sein, gefördert vom Land Niedersachsen.

Der Wohngemeinschaftsbereich für Senioren im ersten Stock soll in der zweiten Mai-Hälfte eröffnet werden. Vor der amtlichen Abnahme muss noch eine zusätzliche Feuertreppe installiert werden. „Mit der Fertigstellung der Großkindertagesstätte lassen wir uns bis zum Herbst Zeit.“ Im Souterrain des Hauses werden dann maximal zehn Kinder im Alter bis zu drei Jahren von Tagesmüttern betreut (wir berichteten).

Viel Lob bei Führungen

Alexandra Würfel, Chefin der Seniorentagespflege, und Daniel Korn kommen mit dem Lift herunter. Korn ist Geschäftsführer der Tagespflege, stellvertretender Pflegedienstleiter und als gerontopsychiatrische Fachkraft Spezialist für Demenzpatienten. Eine Führung durchs Haus steht an. „Mir ist es immer ein bisschen peinlich“, scherzt Aimo Würfel, „wenn ich bei Führungen das Lob der Interessenten einheimse.“ Das, so meint er, stehe ja eigentlich Stefan Wichmann zu, der dort als Partner für alles Bauliche zuständig ist. Drei der zwölf WG-Zimmer sind bereits vermietet, zwei reserviert. „Spätestens beim Tag der offenen Tür, so hoffen wir, sind alle Zimmer weg.“ Der Termin für diesen Tag steht aber noch nicht fest.

Sicher dagegen sei, so Würfel, dass bis zum Wochenende die Gemeinschaftsküche der WG fertig eingerichtet ist – inklusive Riesenkühlschrank und Bildern an den Wänden. Tische und Stühle sind noch originalverpackt. Als Möbellager (auch für die Relax-Sessel) fungiert derzeit der künftige Ruheraum, der sich neben dem gut 120 Quadratmeter großen Essbereich der Tagespflege befindet.

Und was ist noch zu tun? Von etlichen Kleinigkeiten (Fehlerbeseitigung, restliche Malerarbeiten) im Inneren mal abgesehen verlagert sich der Fokus zunehmend auf den Außenbereich. Ein hausnaher Parkplatz wird angelegt, das frische Grün rundum muss noch gestutzt werden, die rückwärtige Fassade braucht den Maler. Vor allem jedoch sollen die alten Waschbetonplatten vorm Eingang verschwinden. „Das wird rollstuhlgerecht erneuert. Und die uralte Tischtennisplatte hinterm Haus ersetzen wir durch einen Pavillon.“ Vogelgezwitscher und das leise Plätschern der Exter gibt es gratis dazu. jan

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