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Job-Center um 700 Euro geprellt

Rintelner verschweigt Nebenverdienst Job-Center um 700 Euro geprellt

Genau drei Jahre nach einem Fall von Sozialbetrug hat ein Rintelner (28) nun eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten mit Bewährung kassiert.

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RINTELN. Der Mann bezog damals Arbeitslosengeld II und verschwieg eine Nebenbeschäftigung in der Gastronomie. Dadurch wurden ihm über acht Monate insgesamt knapp 700 Euro zu viel gezahlt. Erst durch einen Datenabgleich flogen die Betrügereien schließlich auf.

„Ich habe da nicht wirklich viel verdient“, erklärte der Angeklagte zu seiner damaligen geringfügigen Tätigkeit. Er habe nur auf Abruf und zumeist lediglich ein bis zwei Stunden gearbeitet. Durchschnittlich erhielt der Rintelner im Tatzeitraum rund 160 Euro im Monat für diesen Job. Er habe nicht gewusst, dass er das anzeigen musste, rechtfertigte er sich.

Das nahm ihm Richter Christian Rost nicht ab. „Wenn ich was verdiene und kriege Arbeitslosengeld II, dann muss ich das dem Arbeitsamt sagen. Das weiß jeder, das ist überall hinreichend bekannt“, betonte Rost. Inzwischen hat der Angeklagte den zu viel gezahlten Betrag vollständig erstattet. In das jetzige Urteil gegen den mehrfach vorbestraften Rintelner wurde eine frühere Entscheidung einbezogen.

Weiterer Betrugsfall

Auch dabei ging es um Betrug, das Urteil liegt erst ein Dreivierteljahr zurück: Im Herbst 2011 hatte eine junge Frau über eine Internetplattform den Angeklagten kennengelernt. Dieser ging zum Schein eine Partnerschaft mit ihr ein. Während die Frau an ein Zusammenleben glaubte, hegte der Rintelner solche Pläne allerdings nicht.

Im Verlauf der Beziehung schloss die Frau auf ihren Namen mehrere Handy-Verträge ab, wobei er ihr gegenüber vortäuschte, alles zu bezahlen. Stattdessen nahm er in einem Fall die Sim-Karte, in einem anderen das Telefon an sich. maf

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