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Jungen zwischen die Beine gefasst?

Verfahren eingestellt Jungen zwischen die Beine gefasst?

Ein Prozess um eine sexuelle Beleidigung eines zehnjährigen Jungen ist für einen Ostwestfalen (26) nun mit einem Teilerfolg zu Ende gegangen: Das Verfahren gegen den Mann, der bei einer Veranstaltung am Doktorsee dem Kind laut Anklage zwischen die Beine gefast haben soll, wurde jetzt eingestellt.

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Quelle: Symbolfoto

Rinteln. Der 26-Jährige muss demnächst 900 Euro an die Opferhilfe Bückeburg überweisen. Exakt die Summe, die auch ein im vergangenen Jahr erlassener Strafbefehl vorsah. Darin wurde der Ostwestfale wegen Beleidigung des Kindes verurteilt. Gegen den Strafbefehl hatte er Einspruch eingelegt, sodass die jetzige Hauptverhandlung nötig wurde.

Nach kurzer Erörterung des Falles stellte Richter Christian Rost das Verfahren mit Zustimmung von Oberstaatsanwalt Klaus Jochen Schmidt, des Angeklagten und seines Verteidigers ein. Für den Arbeiter hat diese Lösung aber Vorteile: Ihm bleibt der Strafmakel erspart. Eine Schuld wurde nicht festgestellt, die Unschuldsvermutung gilt weiter. Eine Eintragung ins Bundeszentralregister erfolgt nicht.

Rückblick: Ende Juli 2014 fand die Veranstaltung „Doktorsee in Flammen“ statt. Dieses Fest besuchte der Angeklagte mit seiner damaligen Partnerin und zwei Freunden. Der Ostwestfale trank reichlich Alkohol.

Laut Anklage hat er dann während der Veranstaltung einen damals zehnjährigen Jungen mit der Hand zwischen die Beine gefasst und diesen über der Kleidung am Unterleib berührt. Einzelheiten wurden vor Gericht nicht verhandelt, Zeugen nicht gehört. Nur so viel: Der Angeklagte bestritt den Vorwurf. maf

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