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Kapellenwall oder Blumenwall?

Rintelner Seniorenbeirat will Mehrgenerationen-Bewegungspark Kapellenwall oder Blumenwall?

Kapellenwall oder Blumenwall – eine Entscheidung über den Standort des Mehrgenerationen-Bewegungsparks ist seitens der Politik und der Verwaltung noch nicht abschließend gefallen. Der Rintelner Seniorenbeirat positioniert sich dagegen ganz klar. „Wir sind für einen Bewegungspark im Blumenwall“, fordert Beiratschef Eckard Strohmeier in der jüngsten Sitzung.

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 Im Bewegungspark könnte ein Schultertrainer stehen: Das Gerät trainiert die Beweglichkeit von Schultern und Ellenbogen, massiert die Handflächen, regt den Herz-Kreislauf an und fördert die Vitalität und den Stoffwechsel.

Quelle: peb

Rinteln. Das teilte er auch der Verwaltung in einem Brief an Baudezernentin Elena Kuhls mit. Der Blumenwall sei für die Gestaltung eines Mehrgenerationen-Bewegungsparks ausgezeichnet geeignet, sagt Strohmeier und begründet das. „Der Blumenwall kann zu Fuß, per Rad, mit dem Auto und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und barrierefrei erreicht werden. Parkplätze und Behindertenparkplätze sind am Steinanger, in der West-Contrescarpe und im Parkhaus in ausreichender Zahl vorhanden. Toiletten gibt es im Parkhaus und in der Fußgängerzone in unmittelbarer Nähe. Der Blumenwall ist ein zentraler Standort innerhalb einer Grünanlage und überzeugt mit seiner ruhigen, immissionsfreien Lage.“

 Unterstützung bezüglich der Standortwahl des Bewegungsparks findet der Seniorenbeirat bei der SPD-Fraktion. „Auch wir werden uns für den Standort Blumenwall ganz stark einsetzen“, machte Karl Lange in der jüngsten Seniorenbeiratssitzung deutlich. Auch die WGS-Fraktion kann sich einen Bewegungspark im Blumenwall gut vorstellen.

 Ob ein Bewegungspark von der Bevölkerung angenommen wird, hängt von mehreren Faktoren ab. „Das hängt sehr eng mit der Standortwahl und der Ausstattung zusammen“, weiß Strohmeier. „Für mich entscheidend ist die Zielgruppendefinition. Der Bewegungspark darf nicht nur eine Zielgruppe ansprechen, sondern gleich mehrere. Meiner Ansicht nach könnten das Senioren sein, aber auch Menschen mit Behinderungen, Schulen, Sportvereine und Organisationen, Touristen sowie unorganisierte Breitensportler und Nichtbeweger.“

 Für Einzelpersonen oder Gruppen sei ein zentraler Bewegungspark eine gute Möglichkeit zur Kontaktaufnahme zu Personen mit gleichen Interessen, so Strohmeier. Für vereinsamte Bürger, Neubürger oder Flüchtlinge könnte der Bewegungspark zu einem Ort der Annäherung werden.

 Die Erfahrungen aus anderen Projekten dieser Art haben gezeigt, dass sich die intensive Einbindung von Sportvereinen und Vertretern der gewünschten Zielgruppen in der Planungs-, Realisierungs- und Betriebsphase als sehr positiv für die Nutzung eines Bewegungsparcours herausgestellt hat. Das sportfachliche Wissen, die Vernetzung in der regionalen Struktur und das hohe soziale Engagement sind dabei entscheidende Elemente.

 Ein Bewegungspark kostet Geld. Die Stadt muss mit einem niedrigen fünfstelligen Eurobetrag rechnen. Beispiele aus anderen Städten und Gemeinden zeigen aber, dass nicht nur kommunales Geld eingesetzt werden muss. Örtliche Unternehmen und Paten könnten zur Finanzierung gewonnen werden. Wichtig ist, dass die Stadt einen Finanzierungsplan erstellt, der auch die Folgekosten zur Erfüllung der Verkehrssicherungspflichten und Gerätewartung umfasst.

 „Sobald eine Grundsatzentscheidung für den Standort Blumenwall getroffen wurde und eine Grobplanung mit Kostenschätzung vorliegt, werden die Mitglieder des Seniorenbeirates sich um Sponsoren bemühen“, so Strohmeier. peb

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