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Karnevalist springt Polizist an

Geldstrafe für Auszubildenden Karnevalist springt Polizist an

Eine Auseinandersetzung mit zwei Polizisten während einer Karnevalsveranstaltung hat einem Auszubildenden eine Geldstrafe von 450 Euro eingebracht.

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Rinteln. Verurteilt wurde der 21-Jährige nun wegen versuchter Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. „Ich war stark alkoholisiert“, meinte der junge Mann vor Gericht. Er hatte nur wenige Erinnerungen an den Vorfall, der sich im Februar 2015 während des Karnevals vor der Baxmannhalle in Hessisch Oldendorf abspielte.

 Laut Anklage sprang er von hinten und mit angewinkelten Beinen gegen einen Beamten, um diesen zu verletzen. Tatsächlich verspürte der Polizist jedoch nur einen leichten Schlag im Rücken. Noch bevor der Azubi seinen Angriff fortsetzen konnte, wurde er von einem anderen Polizisten weggezogen. Dieser wollte den 21-Jährigen aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen von einer Gruppe fernhalten. Dabei, so der weitere Vorwurf, versuchte der Angeklagte, sich durch wildes Schlagen mit den Armen aus dem Griff zu befreien, um sich der Maßnahme zu entziehen.

 Nach dem Vorfall in Hessisch Oldendorf wurde dem Azubi die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße angeboten, die etwa halb so hoch war wie die jetzt verhängte Sanktion. Darauf ging der junge Mann aber nicht ein. „Ich finde, das ist zu viel“, monierte er. Was folgte, war der Erlass eines Strafbefehls mit einer deutlich höheren Geldstrafe. Damit er erst recht nicht einverstanden. Er legte Einspruch ein, den er in der jetzigen Hauptverhandlung wieder zurücknahm.

 Zu schlecht war die Aussicht auf eine geringere Sanktion. Außerdem wurde ihm eine andere Möglichkeit eröffnet: Unter bestimmten Bedingungen kann die Geldstrafe getilgt werden, indem er freiwillig gemeinnützige Arbeit ableistet. Genau dies ist nun sein Ziel. maf

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