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Karnevalisten stürmen Rathaus

Rinteln / 11.11. Karnevalisten stürmen Rathaus

„Ach wär‘ ich doch ein einzig‘ Mal der Fürst im Rintelner Karneval“, scholl es gestern um 17.11 Uhr durchs Rathaus. Der Elferrat und das Dreigestirn des Rintelner Carnevals-Vereins haben die Schlüsselgewalt in der Verwaltung übernommen.

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Politik ohne Chance gegen Übermacht der Narren: Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange (Zweiter von links) muss den Rathausschlüssel an Fürst Ulrich von der Ahornklippe (Vierter von rechts) übergeben.

Quelle: tol

Rinteln. Bis Aschermittwoch soll es mit der Ohnmacht der Bürger gegenüber der Obrigkeit vorbei sein, und den Beamten soll sogar die Lethargie ausgetrieben werden. Eines ist damit klar: Die närrische Session hat begonnen.

 Das Dreigestirn hatte seinen letzten Auftritt – beim Karnevalsstart um 11.11 Uhr, beim Besuch des närrischen Nachmittags des Sozialverbands in der Stadtwerke-Kantine, bei den Senioren im Altenpflegeheim am Seetor und eben im Rathaus. RCV-Fürst Ulli von der Ahornklippe nahm sogar politisch Stellung: „Der Heinrich-Sohnrey-Weg sollte in Fürst-Ulrich-Weg umbenannt werden, und Katzenkastrationen könnte der Nachtwächter erledigen.“

 Elferratspräsident Hans-Hermann Stöckl gelobte bis Aschermittwoch friedliche Koexistenz mit der Verwaltung und appellierte: „Lasst uns feiern, solange es geht, wir brauchen alle das närrische Treiben. Das bringt uns vorwärts, auch im Rathaus.“

 Der stellvertretende Bürgermeister Karl Lange hoffte, das Rathaus und dessen Schlüssel im März unversehrt wiederzubekommen. Ob’s hilft? dil

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