Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Kaum Licht in Sicht

Rintelner bahnhofsunterführung bleibt Schandfleck Kaum Licht in Sicht

Die Bahn lässt sich Zeit mit ihrer Arbeit an der Unterführung am Rintelner Bahnhof. Bereits im April hatte die Bahn zwar Fliesen aus der Wand geschlagen und die Deckenverkleidung abgenommen, damit das Bauwerk auf seine Sicherheit überprüft werden könne.

Voriger Artikel
Die innere Ruhe spüren
Nächster Artikel
Am Rathaus bröckelt die Fassade

Seit April befindet die Unterführung am Bahnhof in einem erbärmlichen Zustand.

Quelle: pk

Rinteln. Nur hat diese Prüfung bis heute – knapp ein halbes Jahr später – nicht stattgefunden. Stattdessen wird sie immer wieder aufgeschoben. Zunächst auf den August. Doch passiert ist nichts.

 Inzwischen ist nicht mal mehr sicher, ob die Prüfung überhaupt noch in diesem Jahr durchgeführt wird, wie diese Zeitung jetzt auf Anfrage von der Deutschen Bahn (DB) erfuhr. Dem Vernehmen nach handelt es um Schwierigkeiten in der Organisation der DB. „Es scheint sich noch hinzuziehen“, sagt Bahn-Sprecherin Sabine Brunkhorst. „Wir warten noch auf einen Termin des Bauwerkprüfers.“

 Aber selbst wenn die Bauwerkprüfung noch in diesem Jahr durchgeführt werden sollte, heißt das noch lange nicht, dass im selben Jahr auch noch Wände und Decke der Unterführung wieder ansehnlich hergerichtet werden.

 Denn nach der Prüfung wird laut Brunkhorst zunächst festgestellt, ob denn etwaige Mängel behoben werden müssen. Wenn ja, sei die Frage, wie lange die entsprechenden Arbeiten dann dauern werden. Sind sie abgeschlossen, steht zunächst eine weitere Bauwerkprüfung ins Haus. Die auf sich warten lassen kann, wie sich an der Rintelner Bahnunterführung zeigt. Erst wenn es im Zuge der erneuten Bauwerkprüfung nichts zu beanstanden gibt, ist eine Instandsetzung von Decke und Wänden möglich, wie Brunkhorst sagt. Immerhin: Ein bisschen sieht sich die Deutsche Bahn dann doch in der Verantwortung, ihre Unterführung ansehnlich erscheinen zu lassen. Im Juli hatte DB-Sprecherin Brunkhorst noch betont, dass die Bahn in erster Linie der Sicherheit ihrer Anlagen verpflichtet sei. In Sachen der Ästhetik seien vielmehr die Kommunen selbst gefragt. So kompromisslos drückt sich die Sprecherin jetzt nicht mehr aus. Natürlich sei es auch im Interesse der Bahn, dass ihre Anlagen ansehnlich seien. „Auch wir wollen eine optische Verbesserung, sodass es wieder netter aussieht“, sagt Brunkhorst, schränkt aber ein: „Wir werden allerdings keine aufwendige Sanierung vornehmen.“ Salopp gesagt hat die Bahn noch bis 2018 Zeit. Denn spätestens dann steht die ohnehin geplante Sanierung des Rintelner Bahnhofs an. pk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg