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Kaum fertig – schon Mängel

Neue Straße ist kaputt Kaum fertig – schon Mängel

Erst Anfang Juni wurde die neue Verbindungsstraße Nord fertig, schon treten erste Mängel auf. Zweimal Starkregen in den vergangenen beiden Wochen, beide Male lief anschließend Wasser über den kombinierten Rad-Geh-Weg und die Fahrbahn.

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Das Sickerwasser tritt nach Starkregen aus der neuen Spundwand aus und läuft über Verbindungsstraße Nord. Im Winter eine Glatteisfalle? tol

Rinteln. Das Wasser tritt etwa in der Mitte der Spundwand aus Verschraubungen aus und bleibt dann nicht in der Nordgosse, sondern rinnt über die nach Süden geneigte Fahrbahn. Im Winter eine Glatteisfalle?

 Uwe Quindt vom städtischen Bauamt hat sich die Schäden angesehen. „Das dürfte eigentlich nicht sein, denn unser Bodengutachten ging von völliger Versickerung des Regenwassers jenseits der Spundwand im Bahndamm aus“, sagt er. Aber offenbar sei dort der Untergrund schon so verdichtet, dass sich das Wasser seitlich seinen Weg suche und offenbar auch durch die Spundwand finde. „Dem Bauunternehmen können wir keine Vorwürfe machen, es handelte nach unseren Vorgaben, die wiederum auf dem Gutachten fußten“, so Quindt weiter.

 Eine Lösung ist zumindest zeitlich in Sicht. Quindt: „In der übernächsten Woche kommt die Baufirma nach ihren derzeitigen Betriebsferien noch einmal für Restarbeiten. Dann soll sie sich auch dieses Problems annehmen.“

 Und was soll passieren? „Wir werden die Wasserdurchlässigkeit in der Spundwand schließen. Aber das Wasser muss ja irgendwo hin. Deshalb ist denkbar, dass wir oberhalb der Spundwand im Bahndamm einen Graben ausbaggern und eine Drainage zu der Rasenfläche östlich der Spundwand legen, wo das Wasser dann versickern könnte.“ Die Stadt werde das wohl selbst bezahlen müssen, vermutet Quindt: „Ohne die Spundwand würde das Wasser ja versickern.“ Eine Kostenschätzung gibt es bisher nicht. Die Straße war das teuerste Verkehrsprojekt Rintelns seit der Fußgängerzone, rund vier Millionen Euro, davon gut ein Drittel von der Stadt bezahlt. dil

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