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Kein Platz mehr für Dauerparker

Einschränkungen an der Seetorstraße geplant Kein Platz mehr für Dauerparker

An der Seetorstraße in Rinteln wird es für die fahrenden Autos teilweise eng, besonders zwischen Süd-Contrescarpe und dem Parkplatz der Firma Lohse.

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Dauerparker müssen weg: Stadtverwaltung und Ortsrat wollen Parken zwischen Lohse und Süd-Contrescarpe einschränken.

Quelle: tol

Rinteln. Die Autos, die an der Straßenseite in Richtung Stadt parken, verengen die Fahrbahn. Wenn dann noch ein Bus entgegenkommt, ist mitunter gutes Augenmaß gefragt. Die Stadtverwaltung und der Ortsrat wollen das Parken in dem Bereich deshalb einschränken.

 Derzeit können die dort abgestellten Autos zeitlich unbegrenzt parken, wovon insbesondere Mitarbeiter der angrenzenden Betriebe profitierten, schildert die Verwaltung in ihrem Beschlussvorschlag. Doch durch die Dauerparker werde die Straße nahezu durchgehend verengt, wodurch es vor allem während der Hauptverkehrszeiten, etwa bei Schulbeginn und -schluss, zu Verkehrsbehinderungen und -gefährdungen komme. Da werde es für Autos, die aus beiden Fahrtrichtungen aufeinander zu fahren, schon mal eng. Der Begegnungsverkehr zwischen zwei Bussen sei „praktisch ausgeschlossen“. Autofahrer wichen dem Verkehr bereits über die Haltestelle bei der Firma Beckmann aus. Die Kurvenlage mache den Bereich zusätzlich unübersichtlich.

 Deshalb will die Stadtverwaltung die Parkzeit einschränken. „Die dadurch entstehenden Lücken werden den Begegnungsverkehr durch die vorhandenen Ausweichmöglichkeiten zumindest erleichtern“, heißt es in der Vorlage weiter. Die Anordnung eines eingeschränkten oder absoluten Halteverbotes komme „zumindest vorerst nicht in Betracht“.

 Damit die Kunden und Besucher der angrenzenden Geschäfte, Praxen und Einrichtungen weiter kurzzeitig parken können, soll die erlaubte Parkzeit eine Stunde betragen. Gelten soll die Parkeinschränkung montags bis freitags jeweils von 9 bis 16.30 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 13 Uhr. Außerhalb dieser Zeit dürfe weiter unbegrenzt geparkt werden.

 Stefan Frühmark von der CDU klagte im Ortsrat über die aktuelle Situation: „Das geht gar nicht. Es grenzt an einem Wunder, dass es dort noch nicht schlimm gescheppert hat.“ Ob die Parkeinschränkung den gewünschten Effekt erziele, das bleibe abzuwarten, aber einen Versuch sei es wert.

 Gert Armin Neuhäuser von der WGS stört sich nach eigenem Bekunden weniger an dem dortigen Verkehrsaufkommen. „Das ist Verkehrsberuhigung durch den Verkehr selbst.“ Da, wo es eng ist, werde automatisch langsamer gefahren. Sein Problem seien die „rasenden Busse“. Diese führen „rücksichtslos“ und „auf der Mitte der Straße“. Durch entstehende Parklücken werde sich die Situation sogar noch verschlimmern. Deshalb halte er nicht viel vom Vorschlag der Verwaltung, weil das eigentliche Problem die Tempoüberschreitungen und die Busse seien.

 Helma Hartmann-Grolm (SPD) begrüßte den Vorschlag der Verwaltung: „Es passiert endlich was, das ist gut. Ob das die goldene Lösung ist, ist noch die Frage.“ Man solle es aber ausprobieren und „kucken“. pk

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