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Kinder dürfen spielen – das sagt sogar das Gesetz

Rinteln / „Spiel- und Lernstube“ Kinder dürfen spielen – das sagt sogar das Gesetz

Gemeinsam mit den Kindern und dem Team der „Spiel- und Lernstube“ hat der Kinderschutzbund Rinteln zum heutigen Weltkindertag mit einer besonderen Aktion auf zentrale Kinderrechte aufmerksam gemacht: Im Treppenhaus des Kinderschutzbundes sind einige zentrale Kinderrechte in großen Buchstaben an der Wand angebracht worden, sodass sie Kindern und Erwachsenen sofort ins Auge fallen.

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 Die Kinder der Spiel- und Lernstube bringen anlässlich des Weltkindertags gemeinsam mit Andrea Koch (hinten) bunte Figuren im Treppenhaus an.

Quelle: tol

Rinteln. Die Bedeutung der Kinderrechte, die dort zu lesen sind, wird dadurch unterstrichen, dass sie von zahlreichen bunt angemalten Holzmännchen umgeben sind, die symbolisch für alle Kinder dieser Erde stehen. Passend zum Weltkindertag haben Andrea Koch, Birgit Siemon, Birgit Groß und Katharina Thomann-Auer vom Team der „Spiel- und Lernstube“ gestern zusammen mit den Hort-Kindern die Männchen an den Wänden des Treppenhauses angebracht. Sie umrahmen nun zentrale Rechte der Kinder wie das Recht auf Respekt und Mitbestimmung, das Recht auf Schutz vor Benachteiligung, das Recht auf Schutz vor Gewalt und das Recht auf Spielen und Lernen.

 „Uns war es wichtig, die Kinder bei dieser Sache zu beteiligen“, erläutert Andrea Koch ein Ziel der Aktion. In den letzten Wochen hätten die achtzehn Kinder der „Spiel- und Lernstube“ die Männchen nach eigenen Ideen farbig gestaltet. „Alle Kinder sollen sich bewusst machen, dass sie gesetzlich verankerte Rechte haben“, ergänzt Birgit Siemon. Dies solle ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl stärken.

 Die Aktion richte sich aber genauso an die Eltern der Kinder und an alle Erwachsenen. Der Kinderschutzbund wolle alle daran erinnern, dass Kinder gehört und respektiert werden müssen, dass sie ein Recht auf Gleichbehandlung, Schutz und Entwicklung haben. Die gemeinsame Aktion im Kinderschutzbund soll auch dafür sorgen, dass das Thema Kinderrechte in den kommenden Wochen in der „Spiel- und Lernstube“ im Gespräch bleibt und sich die Kinder eine Meinung dazu bilden.

 Der Hort „Spiel- und Lernstube“ unter Leitung der Sozialpädagogin Martina Platen bietet seit 2002 achtzehn Rintelner Grundschulkindern mit besonderem Förderbedarf einen geschützten Rahmen, in dem sie jeden Tag nach der Schule eine frisch zubereitete Mahlzeit und in kleinen Lerngruppen eine individuelle Unterstützung bei den Hausaufgaben bekommen. Neben der schulischen Förderung geht es den Mitarbeiterinnen der „Spiel- und Lernstube“ insbesondere um die Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Und ein Kinderrecht, das jetzt das Treppenhaus schmückt, passt besonders gut zum Hort des Kinderschutzbundes: Das Recht auf Spielen und Lernen. r

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