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Kindertagesstätten gemeinsam an einem Tisch

Fachabend „Qualität im Dialog“ Kindertagesstätten gemeinsam an einem Tisch

121 Kindergarten-Mitarbeiter an einem Ort: Das sieht man wirklich nicht alle Tage. „Ich wusste, dass sich so viele angemeldet haben, aber wenn ich Euch jetzt alle sehe, macht Ihr mir doch etwas Angst“, merkte Denise Fischer, Koordinatorin der Kita-Qualitätsoffensive, bei ihrer Begrüßungsrede im Brückentorsaal an.

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An zwölf Tischen konnten sich die 121 Teilnehmer untereinander austauschen.

Quelle: pr.

Rinteln/Auetal. Seit April 2014 arbeitet sie mit den Teams der beteiligten Kindertagesstätten, um deren Qualität weiterzuentwickeln und zu sichern.

 „Das Arbeiten auf Augenhöhe unter Beteiligung aller und die Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit“, das sind für Fischer wichtige Grundsätze und Ziele. Auch bei diesem Fachabend standen diese Grundsätze im Vordergrund. „Die Auseinandersetzung mit Eurer Arbeit ist gleichzeitig auch eine Wertschätzung“, so Fischer. „Ihr leistet viel, und das Bewertungsinstrument QiD ist eine weitere Leistung, die Ihr erfüllt, die Euch aber auch unterstützen soll. Denn ein Ziel ist es, gemeinsam in einen Dialog zu kommen.“

 Bis heute zeigen Rückmeldungen, dass das Bewertungsinstrument durchaus komplex sei. „Diese Komplexität ist jedoch ein Spiegel der alltäglichen Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher“, so Fischer. Die alltäglichen Herausforderungen und Leistungen sollen durch das Bewertungsinstrument transparent gemacht werden und den Teams die Chance geben, sich damit auseinanderzusetzen. Das braucht Zeit. Zeit, die die Teams in ihrem Alltag oft nicht haben.

 Umso mehr freute es Fischer und das Lenkungsteam, so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderbetreuungseinrichtungen des Auetals, Hessisch Oldendorfs und Rintelns im Brückentorsaal anzutreffen. Die Anforderungen seien in den vergangenen Jahren immer mehr gewachsen, mit der Flüchtlingssituation komme auf die Teams eine weitere Aufgabe zu.

 Das Ziel des Abends war, über die eigene Arbeit und die alltäglichen Herausforderungen zu sprechen, sich auszutauschen und voneinander zu profitieren. An zwölf Tischen konnten die 121 Teilnehmenden das umsetzen. Zwölf Tische mit sechs Themen, die die Kategorien des Bewertungsbogens abbildeten.

 Die Zeit verging wie im Flug, und trotz des langen Arbeitstages entstanden an den Tischen viele Ideen und Gedanken, die die Mitarbeiter auf einem Flipchart-Papier festhielten. Für viele waren die 40 Minuten Austausch viel zu kurz. So viele Dinge gab es zu besprechen, eine Menge Interessantes zu erfahren. Fischer zeigt sich rückblickend zufrieden mit dem Fachabend. Die Vorbereitungen seit Februar hätten sich gelohnt. Ein regelmäßiger Austausch sei wichtig, „und es hat eine Annäherung verschiedener Erwartungen und Sichtweisen stattgefunden“.jak

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