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Kirchenkreis: Neue Musiker auf zwei halben Stellen

Kirchenmusik soll mehr Gewicht bekommen Kirchenkreis: Neue Musiker auf zwei halben Stellen

Der Evangelisch-lutherische Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg muss bei der Suche nach einem weiteren Kirchenmusiker zweigleisig fahren. „Wir haben keine Bewerber gefunden, die beide Anforderungen erfüllt hätte“, sagt Superintendent Andreas Kühne-Glaser auf Anfrage. „Deshalb machen wir aus einer vollen zwei halbe Stellen.“

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Rinteln. Die Landeskirche finanziert zur Hälfte eine Projektstelle für fünf Jahre, um der Kirchenmusik mehr Gewicht zu verleihen, denn diese zieht inzwischen ja oft mehr Besucher in die Gotteshäuser als die Gottesdienste. Es sollte ein Anfänger in der Kirchenmusik sein, der einerseits den Orgelnachwuchs ausbildet und betreut, andererseits aber weitere musikalische Projekte in den Kirchengemeinden anschiebt und durchführt. Dabei ist auch an die Bereiche Klassik und Pop gedacht. Für die Orgelarbeit ist nun eine Bewerberin gefunden, die nur noch die entsprechende Prüfung ablegen muss. Für die zweite halbe Stelle ist das Rennen noch offen. „Zwei Kandidaten haben wir im Visier und werden sie uns im Oktober ansehen“, sagt Kühne-Glaser.

 Im August soll sich entscheiden, wer die ebenfalls auf fünf Jahre befristete Stelle eines Diakons im Rahmen der Förderung für Berufsanfänger in der Landeskirche bekommt. Auch dabei zahlt die Landeskirche 50 Prozent, der Rest kommt aus Spendengeldern, die der Förderverein „Luther’s 5“ einwirbt, aus Rücklagen der Kirchenkreisregion Rinteln und schließlich aus Mitteln des Kirchenkreises. Die Aufgabe liegt schwerpunktmäßig auf der Konfirmandenarbeit in der Region Rinteln samt Verzahnung unterschiedlicher Modelle dafür in Anbindung an die Arbeit mit Kindern und mit Jugendlichen.

 Außerdem steht eine Wiederbesetzung an. Carina Sittig, seit sechseinhalb Jahren im Jugenddienst des Kirchenkreises mit Dienstsitz in Rodenberg tätig, wechselt am 1. September in die Erwachsenenbildungsarbeit an die Evangelische Heimvolkshochschule Loccum. Sie hatte mit Martina Brose ein Team gebildet, dass Hunderte von Konfirmanden betreute und betreut, derzeit bei Freizeiten der Evangelischen Jugend im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg. Die „Konfi-Convention“, zuletzt im Kloster Möllenbeck, war dabei einer der Höhepunkte. „Mir war immer die Arbeit vor Ort mit den Kindern wichtig, und in Rinteln konnte ich mich da auf tolle Teamer stützen“, sagte Sittig. Am 22. November wird sie in einem Jugendgottesdienst im Johannis-Kirchzentrum Rinteln offiziell verabschiedet. dil

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