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Klarheit über Klosterkarree erst Mitte April?

Rinteln / Verwaltungsausschusssitzung Klarheit über Klosterkarree erst Mitte April?

Eigentlich sollte es am 14. März in der vertraulichen Sitzung des Verwaltungsausschusses um hopp oder top für das Projekt Klosterkarree gehen.

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Es bleibt bei der kleinen Tiefgarage mit Zufahrt von der Bäckerstraße aus: Werner Muntau zeigt hier die geplante rückwärtige Ansicht des Klosterkarrees, die Zufahrt zur Tiefgarage ist grün dargestellt.

Quelle: dil

Rinteln. Rinteln (dil). Jetzt steht das Thema dort aber nicht einmal auf der Tagesordnung. Baudezernent Reinhold Koch: „Wir haben in der gesetzten Frist keine Mitteilung von Investor Werner Muntau zu den jüngsten Veränderungen bekommen. So konnten wir keine Verwaltungsvorlage für die Sitzung erarbeiten.“

 Wer nun denkt, das sei ein Zeichen der Aufgabe von Muntau, der irrt offenbar. Muntau: „Das ist nicht das Aus. Wir haben am 21. Februar per E-Mail die früheren Pläne mit der kleinen Tiefgarage samt Zufahrt von der Bäckerstraße aus dem Bauamt der Stadt geschickt und keine Fehlermeldung erhalten. Dort ist aber nach Auskunft des Bauamts nichts angekommen. Uns hat man aber auch nicht gefragt, warum bei Fristablauf noch nichts eingereicht worden war.“ Muntau vermutet, dass vielleicht die Datenmenge der E-Mail zu groß für den Empfang bei der Stadt war.

 Nun will Muntau die Unterlagen noch einmal schicken, notfalls in alter Form per Post und auf Papier. Dass er einen Monat Zeit bis zur übernächsten Sitzung des Verwaltungsausschusses Mitte April verliert, ärgert ihn, hält er aber noch für hinnehmbar. Immerhin habe er viel Geld in die Planung investiert.

 Die Verhandlungen mit den größeren Mietern von Verkaufsflächen sei so weit gediehen, dass er für Ende April/Anfang Mai die Vertragsabschlüsse erwarte. Die große Tiefgarage mit Zufahrt vom Kollegienplatz aus sei für ihn und auch für die Mieter keine zwingende Bedingung. Er habe der Stadt schon vor Wochen signalisiert, dass er mit der Lösung, 39 Parkplätze in der kleinen Tiefgarage und den Rest der geforderten Stellflächen bei der Stadt „abzulösen“, kein Problem habe. Die Investition sei in etwa dieselbe. Die Scheffler-Fassade („Tedi“) werde aber in jedem Fall weichen, da sie energietechnisch kaum auf heutige Anforderungen hin gedämmt werden könne.

 Es bleibt bei der kleinen Tiefgarage mit Zufahrt von der Bäckerstraße aus: Werner Muntau zeigt hier die geplante rückwärtige Ansicht des Klosterkarrees, die Zufahrt zur Tiefgarage ist grün dargestellt. Foto: dil

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