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Kleine Drachen – großer Spaß

Rinteln Kleine Drachen – großer Spaß

Für Antonia Li und ihren Verein „Mensch“ ist Völkerverständigung weniger eine Sache der großen Politik, sondern der vielen kleinen Schritte, die die Menschen unterschiedlicher Nationalitäten einander näher bringen soll.

Von Werner Hoppe

Rinteln. Das Flugdrachenfest auf dem Rintelner Weseranger ist ein Beitrag dazu. Der Spaß am Bauen und am Steigenlassen von Drachen aus Papier oder Stoff spielte eine wesentliche Rolle.

 Nachdem im Vorjahr auf dem Sportgelände auf der Burgfeldsweide mit teilweise riesigen Flugobjekten an der Leine geprotzt worden war, sei das Ereignis diesmal von vornherein eine Nummer kleiner geplant worden. Li: „Wir haben einen kleineren Platz und darum kleinere Drachen.“

 Zwischen den Drachenflügen bei günstigem Herbstwind regte vor allem das Kreativangebot unter anderem mit Lederbastelarbeiten und Seidenmalerei an zum Miteinander. Darüber hinaus regten die Auftritte der Tanzgruppe des Vereins sowie der Rintelner Trommlerformation „Epba“ und des Budo SV Rinteln dazu an, Nationalitäten-Grenzen zu überwinden und kulturelle Unterschiedlichkeit der Menschen als Chance zu erleben. Noch mehr lässt sich gegenseitiges Kennenlernen über die Küche der Menschen anderer Länder erreichen. Darum gebe es beim Drachenfest selbstverständlich wieder Kostproben wie „armenisches Schaschlik“ und Salate mit der speziellen Geschmacksnote der Herkunftsländer.

 Wie das gemeinsame Basteln, Tanzen und Feiern sollte auch das Büfett (alles selbst zubereitet) zum Probieren anregen. So zum Beispiel, indem der deutsche Möhrensalat einmal mit Anis gewürzt und mit Rosinen angerichtet wird.

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