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Krippenlandschaft im Esszimmer

Kreativer Rintelner Krippenlandschaft im Esszimmer

Eine Krippenlandschaft gehört für Arthur Spranger zum Weihnachtsfest dazu. Diesmal dauerte der Aufbau der Anlage von 2,50 mal 1,30 Meter drei Tage.

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Nicht nur die Holzscheite für das Feuer seiner Hirten hat Arthur Spranger hergestellt, hier steigt auch richtiger Rauch auf und weht über die Krippenlandschaft.

Rinteln. Jedes Jahr ändert und wächst die phantasievolle Landschaft rund um die Krippe, kommen neue Details, Figuren und Tiere dazu.

Kreativ ist der 74-jährige ehemalige Kaufmann schon immer. Er lebt zusammen mit Marianne Eßler in der Rintelner Nordstadt. Die Blumen- und Blütenpracht auf ihrem Grundstück am Eichendorffweg bewundern jedes Jahr nicht nur viele Spaziergänger, auch der Verschönerungsverein würdigt die Mühe mit Prämierungen beim Blumenschmuckwettbewerb.

Jetzt im Dezember grünt es vor allem auf der großen Krippenlandschaft. Hierfür besorgt Spranger stets frisches Moos, Zweige mit Blättern oder Nadeln. Herzstück ist eine Krippe, die einst sein Vater Willi gebaut und mit Holzfiguren bestückt hatte.

Seit 15 Jahren wird die Krippenlandschaft nun schon regelmäßig erweitert. Mehr als 50 Figuren sind in diesmal auf der gesamten Anlage verteilt. An einer großen Schafherde zieht eine Karawane vorbei. Ein Schäfer ruht sich aus, er hat Holzscheite für das Feuer gemacht.

Dass sogar richtiger Rauch über die Anlage weht, darauf ist Spranger besonders stolz. An anderer Stelle trinkt ein Esel aus einer Tränke. Das Wasser plätschert, solange der Trafo läuft, die Kabel sieht man freilich nicht. Neben dem Stall mit der Krippe sind Handwerker tätig. Dort werkeln ein Töpfer und ein Schuster fleißig vor sich hin. Daneben knetet eine Frau Teig für Brote, Wasser wird aus einem Brunnen geschöpft, und es wird Wäsche gewaschen. Dahinter ist diesmal aus Baumschwämmen und anderen Materialen ein echter Bachlauf entstanden.

Arthur Spranger hat immer schon an der Planung und Gestaltung seine Freude. Sein höchster Lohn ist aber etwas anderes: die glänzenden Kinderaugen, wenn die Enkel an den Festtagen zu Besuch kommen.

tol

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