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Kulturelles Profil schärfen

Ausschreibungserfolg für Gymnasum Ernestinum Kulturelles Profil schärfen

„Kultur als Motor für die Schulentwicklung“ heißt die Devise, und 40 Schulen in Niedersachsen werden dabei mit jeweils 10.500 Euro gefördert. Das Rintelner Gymnasium Ernestinum ist dabei.

Rinteln. Ab Februar wird es durch eine Kooperation zwischen dem niedersächsischen Kultusministerium, dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung Mercator unterstützt.

 Die Auftaktveranstaltung für alle teilnehmenden Schulen ist am 11. Februar in Hannover. „Das Projekt sieht vor, dass Schüler gemeinsam mit Lehrkräften und Kulturschaffenden eigene fächerübergreifende Bildungsangebote entwickeln“, so Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. „Kinder und Jugendliche können so unabhängig vom Geldbeutel aktiv an Kultur teilhaben.“ Drei Jahre währt die Unterstützung, bei der auch gemeinsame Kulturprojekte erarbeitet werden sollen“, ergänzt die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajic. „Das Projekt soll neugierig machen auf Theater, Kunst und Musik sowie Lust wecken, selbst kreativ zu werden.“ Es richtet sich an Schulen, die ihr kulturelles Profil schärfen wollen.

 Das Ernestinum ist als einzige Schule aus dem Landkreis Schaumburg dabei. Schulleiter Reinhold Lüthen: „Wir machen ja bisher schon viel, unsere Ressourcen sind aber begrenzt. Da kann eine Schule aus Hannover leichter mit der Universität etwas gemeinsam machen. Aber wir haben einfach mal aufgelistet, was wir schon machen und noch machen wollen. Und der Antrag hat in Hannover wohl überzeugt.“

 Bisher tritt das Gymnasium unter anderem mit Theaterprojekten, Poetry Slams, Konzerten, Ausstellungen, der Aufarbeitung der Rintelner Geschichte im Ersten Weltkrieg und der Erforschung von Schicksalen früherer jüdischer Mitbürger für die Aktion Stolpersteine sowie Projekten mit dem Museum Eulenburg und mit Hochschulen in Erscheinung. Das soll fortgesetzt und erweitert werden.

 Als Projektbeauftragte werden am Ernestinum die Lehrkräfte Martin Requardt und Christina Rehr tätig. Das Gymnasium will nach dem Auftakt in Hannover interessierte Eltern und Kulturschaffende einladen, um das Projekt vorzustellen und weitere Ideen sowie Unterstützung zu sammeln.

dil

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