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La Ola mit dem kleinen Gespenst

Theater im Brückentorsaal La Ola mit dem kleinen Gespenst

Den Kindern hat es offensichtlich gut gefallen. Die erste kleine Gruppe, die den Rintelner Brückentorsaal in Richtung des heimischen Kindergartens verließ, trällerte jedenfalls immer noch das Lied „Das will ich alles einmal sehen“, das eben noch das kleine Gespenst auf der Bühne gesungen hatte.

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Endlich wieder bei seinen Freunden der Nacht. Der Uhu und die Menschen in den Bildern freuen sich, dass das kleine Gespenst wieder bei ihnen ist.

Quelle: cm

Rinteln. Ein Klassiker: das Stück „Das kleine Gespenst“ nach dem Buch von Ottfried Preußler. Und eine runde Sache, wie es von der Burghofbühne Dinslaken inszeniert wurde. Außer eingängigen Liedern, die aber sparsam genug eingeflochten wurden, dass noch Raum für viel turbulentes Geschehen blieb, gab es im ausverkauften Brückentorsaal jede Menge herrlich zugespitzter Charaktere zu bewundern. Der eitle Bürgermeister, dem man nur ein Mikrofon vor die Nase halten und dabei das Zauberwort „Interview“ nennen musste, um ihn abzulenken, der Uhrmachermeister, der ganz verrückt war nach allem, was tickt, der Lehrer mit seiner Vorliebe für die allerlangatmigsten und allerlangweiligsten Vorträge, der gehorsame Polizist, der sich ohne Befehl keinen Zentimeter bewegt, und die diensteifrige Bürgermeisterssekretärin mit leicht hysterischem Einschlag. Durcheinandergewirbelt und vorgeführt wurden diese typischen Vertreter der Erwachsenenwelt natürlich von dem kleinen Gespenst, das in dieser Geschichte durch das Verstellen der Kirchturmuhr plötzlich mitten am Tage zu spuken beginnt. Unterstützt wird es von seinen jungen Freunden, der pfiffigen Lisa und dem treuen Robert.

 Höhepunkt: eine furiose Verfolgungsjagd, die sich das Gespenst, der Bürgermeister und der Polizist liefern. Ganz wunderbar, der völlig erschöpfte Bürgermeister, der nach der ganzen Rennerei völlig außer Atem und derangiert noch einmal sein Kampflied anstimmt: „Einsperren, wir werden es einsperren.“ Das schönste Kostüm hatte übrigens eindeutig der „Nachtfreund“ Uhu. Ganz toll gelöst.

 Den zuschauenden Kindern machte es offensichtlich viel Spaß, den „kleinen“ Helden dabei zuzuschauen, wie sie der Erwachsenenwelt ein Schnippchen schlugen. Da wurde mitgesungen und mitgeklatscht. Und richtig was fürs Leben haben die Kinder auch gelernt: Sie beherrschen jetzt die in Stadien übliche La Ola. cm

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