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Audio-Guides im Museum Eulenburg Lauschen statt lesen

Noch sind sie in der Probephase, aber schon benutzbar: die neuen Audio-Guides im Museum Eulenburg. In den vergangenen Monaten haben die beiden freiwilligen Sprecher Ingrid Scheibe und Tobias Deterding stundenlang die von Museumsleiter Stefan Meyer vorbereiteten Texte vertont.

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Stefan Meyer (l.), Ingrid Scheibe und Tobias Deterding präsentieren die neuen Audio-Guides des Museums Eulenburg.

Quelle: jak

Rinteln. „Die Hauptarbeit für mich war aber das Schneiden“, sagte Deterding bei der Vorstellung der neuen Geräte. Ingrid Scheibe stand vor einer anderen Herausforderung: Sie sprach die Texte auf Niederländisch ein und übersetzte sie ebenfalls. Die Autodidaktin, die sich Niederländisch selbst beigebracht hat, ermöglicht dadurch auch Touristen den Genuss in den Tondateien festgehaltenen Zusatzinformationen.

 Auf den zehn neuen Audio-Guides sind schon jetzt mehr als 50 Texte vorhanden. „Doch das könnte noch ausgebaut werden“, erklärt Meyer. Nicht nur zusätzliche Sprachen wie etwas Englisch seien angedacht, sondern auch eine fortlaufende Erweiterung mit der wachsenden Dauerausstellung. Denn für die wechselnden Sonderausstellungen sind keine Tondateien vorhanden.

 Doch auch in der Dauerausstellung bieten die Audio-Guides auch für regelmäßige Besucher einen zusätzlichen Anreiz, der Eulenburg einen weiteren Besuch abzustatten. „Wir haben nicht einfach die vorhandenen Schrifttafeln vertont, sondern eigene Texte geschrieben“; so Meyer. Vom geheimnisvollen Schädel einer enthaupteten Frau, der beim Doktorsee gefunden wurde und erst kürzlich datiert werden konnte, über Glas und Porzellan aus dem Weserraum bis zum Obernkirchener Meteoritenfund von 1863 lassen sich die Infos jetzt besonders bequem abrufen.

 Die Audio-Guides sind mit einem Lautsprecher ausgerüstet, können aber auch mit mitgebrachten Kopfhörern benutzt werden. Derzeit sind sie noch kostenlos zu benutzen, möglicherweise wird später ein kleiner Obolus fällig, erklärt Meyer. Gefördert wurde das Projekt durch die Schaumburger Landschaft. jak

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