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Mann zündet im Drogenrausch Wohnung an

Rinteln Mann zündet im Drogenrausch Wohnung an

Um 21.20 Uhr hat sich am Sonntagabend eine junge Frau bei der Polizei Rinteln gemeldet. Ihr Lebensgefährte (28) sei handgreiflich geworden, sie habe sich in die Wohnung ihres Vaters im gleichen Haus flüchten können. Die Einsatzkräfte kamen gerade noch rechtzeitig, um eine Katastrophe zu verhindern.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr Rinteln nutzen auch die Drehleiter.

Quelle: tol

Rinteln. In der gemeinsamen Wohnung an der Bäckerstraße randaliere nun ihr Freund, der der Polizei bereits bekannt war. Wenige Minuten später traf bereits der erste Streifenwagen der Polizei Rinteln bei dem Fachwerkhaus ein. „Im Hausflur mussten die Ordnungshüter starken Brandgeruch wahrnehmen, und aus der Wohnungstür des Pärchens im ersten Obergeschoss drang Rauch“, sagt Gabriela Mielke, Sprecherin der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

Nachdem sich die Einsatzkräfte Zutritt verschafft hatten, trafen sie den 28-Jährigen an, der ihnen das Eintreten verwehren wollte. Der Mann stand laut Polizei sichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss und musste „mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und aus dem Haus gebracht werden“, so Mielke. Der laut Zeugenaussagen kaum bekleidete Mann wurde abgeführt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Minden gefahren.

Im Wohnzimmer fanden die Beamten auf dem Holzfußboden einen in Flammen stehenden Kleiderhaufen vor. Das Feuer hatte die Wohnung und den Hausflur erheblich verqualmt. „Die Bewohner der anderen zwei Mietparteien wurden vorsorglich evakuiert und verbrachten die Nacht bei Bekannten“, ergänzt die Polizeisprecherin.

Mit einem Großaufgebot, Drehleiter sowie sechs Atemschutztrupps war die Feuerwehr im Einsatz. Die rund 40 Kräfte der Wehren aus Rinteln und Möllenbeck – unter der Leitung von Ortsbrandmeister Thomas Blaue – hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Weitere Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Eine mögliche Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.

Zur Feststellung des Alkohol- und Betäubungsmittelkonsums wurde bei dem 28-Jährigen eine Blutentnahme veranlasst. Er soll laut Anwohnern bereits seit geraumer Zeit Probleme mit Drogen gehabt haben und sich mehrmals in der nahegelegenen Burghofklinik in Behandlung befunden haben. „Leider“ seien auch bei diesem Einsatz, erklärte Blaue noch während des Einsatzes, die Einsatzfahrzeuge durch ordnungswidrig abgestellte Fahrzeuge in der Innenstadt behindert worden. „Irgendwann geht das richtig schief“, sagte er aufgebracht. jak

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