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Matamu wird Integrationsbeauftragte

Neue Stelle in der Stadtverwaltung Matamu wird Integrationsbeauftragte

Bislang hat Veronika Matamu in der Asylunterkunft am Kerschensteiner Weg als Sozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo) gearbeitet. Jetzt wird sie Integrationsbeauftragte der Stadt Rinteln.

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Veronika Matamu

Rinteln. Bürgermeister Thomas Priemer hatte im September im Rat der Stadt Rinteln in Anbetracht der steigenden Flüchtlingszahlen in Rinteln und der Einrichtung einer Notunterkunft in der Prince Rupert School beantragt, einen Integrationsbeauftragten einstellen zu können. Die hohen Flüchtlingszahlen stelle die Stadt vor die außergewöhnliche Herausforderung, die Menschen in die Kommune zu integrieren. Integrationsarbeit bedeute, in die Zukunft zu investieren, sagte Priemer damals. Damit dies gelingt, brauche es einen Integrationsbeauftragten, der etwa die Bildungs- und Ausbildungssituation von Zugewanderten verbessert und Netzwerke aufbaut. Im Dezember stimmte der Rat darüber ab und in seltener Eintracht dafür.

 Ausgeschrieben war die Stelle bereits zum 1. April. Besetzt wurde sie zunächst von dem Rintelner Nicolaus Heutger. Allerdings kamen Heutger und Verwaltungschef Priemer noch während der sechswöchigen Probezeit darin überein, das Beschäftigungsverhältnis zum 31. Mai wieder aufzulösen. Wieso es dazu kam, dazu wollten sich weder Heutger noch Priemer öffentlich äußern. „Das ist eine personalrechtliche Angelegenheit“, sagte der Bürgermeister auf Anfrage.

 Im Ranking habe Veronika Matamu, die sich ebenfalls beworben hatte, an nächster Stelle gestanden, begründet Priemer seinen Entschluss. Derzeit arbeitet sie noch für die Awo am Kerschensteiner Weg. Ab dem 1. Juni wird sie dann ihr Büro im Rathaus beziehen.

 Dort werde sie dann zunächst ein halbes Jahr lang in die Verwaltungsabläufe eingearbeitet, bevor sie anschließend vollumfänglich die Integrationsarbeit aufnehmen kann, was laut Priemer eben bedeute, hinauszugehen zu den Menschen, zum Jobcenter, zur Volkshochschule und anderen Einrichtungen. Derzeit werde noch ein Aufgabengliederungsplan ausgearbeitet.

 Matamu hat im Februar vergangenen Jahres ihre Arbeit am Kerschensteiner Weg aufgenommen. Sie spricht Französisch, Englisch, Afrikaans sowie etwas Italienisch, Spanisch und Portugiesisch. Und Schwäbisch. Die Sozialarbeiterin hat ihre Wurzeln am Bodensee. pk

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