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Mehr Frauen, Jugend und Migranten gesucht

Vorbereitung auf den Kommunalwahlkampf Mehr Frauen, Jugend und Migranten gesucht

Es ist zwar noch ein Jahr hin, aber die Kommunalwahlen am 11. September 2016 beschäftigen die Parteien bereits – wenn auch unterschiedlich intensiv. Die Grünen wollen sich erst Anfang 2016 mit der Kandidatensuche befassen, die WGS hat es auch nicht so eilig. Aber SPD, CDU und FDP haben die Wahl schon ziemlich fest im Fokus.

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Rinteln. Bei der SPD ist noch nicht klar, wer aus der Ratsfraktion aufhört. „Die Gespräche laufen noch“, sagt Ortsvereinsvorsitzender Bernd Wübker. Bei der Anzahl von Frauen und Migranten sieht sich die SPD noch klar im Vorteil vor der CDU. Im ersten Quartal 2016 sollen die Listen für den Stadtrat und die Ortsräte aufgestellt werden. „Wir reden immer mal wieder über die Wahl, sprechen auch immer wieder neue potenzielle Kandidaten in den Ortsteilen an, aber erst im Januar oder Februar wollen wir unsere Listen in trockenen Tüchern haben.“

 Astrid Teigeler-Tegtmeier, die Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtrat, sagt, alle Fraktionsmitglieder seien jetzt aufgefordert, sich zu entscheiden, ob sie weitermachen. Schon bei der vorigen Wahl seien Frauen und Migranten auf den Listen gewesen, das gelte es, auszubauen. Erste Gespräche seien gelaufen, „in medias res geht’s in den nächsten Monaten“.

 Die FDP, derzeit weder im Rat noch in den Ortsräten (außer Rinteln und Todenmann) vertreten, führt schon Gespräche im Kreisverband, der auch für die Ortsebenen zuständig ist. Kreisvorsitzender Paul-Egon Mense: „Am 8. September haben wir wieder ein Treffen, bei dem es um die Wahlen geht. Für Rinteln haben wir schon vier Stadtratskandidaten, allerdings noch keine Frau dabei. Aber es laufen Gespräche.“ Mense selbst überlegt ebenfalls, noch mal anzutreten.

 Die CDU hat sich am Montag mit dem Thema Wahl in einer Vorstandssitzung befasst. Der neue Stadtverbandsvorsitzende Matthias Wehrung teilt mit: „Wir sind bereits im Vorbereitungsprozess. Alle, die im Rat sind, treten wieder an – bis auf vielleicht eine oder zwei Personen. Wir haben bereits ein halbes Dutzend neuer Kandidaten, bei weiteren warten wir noch auf die Rückmeldungen.“ Am Taubenberg haben gebe es aber immer noch Probleme, doch da liefen schon Gespräche mit Interessenten. „Dort hatten wir durch Austritt zwei Ortsratsmitglieder verloren, als es um den Bau des Dorfgemeinschaftshauses Uchtdorf ging.“

 Laut Wehrung und Fraktionschef Veit Rauch sind bei der CDU auch drei Kandidatinnen in Sicht, denn nach dem Ausscheiden von Dagmar König und dem Fortzug von Barbara Leibelt-Menzel hatte die Rintelner CDU nur noch Männer in der Fraktion und eine Frau im Stadtverbandsvorstand. Mit einem Migranten, der CDU-Mitglied ist, steht Wehrung in Kontakt wegen einer Kandidatur. Auch Aussiedler und Russlanddeutsche würden angesprochen. Dank der Seniorenunion macht sich Wehrung keine Sorgen um Kandidaten aus dem Seniorenbereich.

 Die WGS hat noch keine Signale aus der jetzigen Fraktion, ob jemand aufhören will. „Aber“, so Fraktionsmitglied Hinrich Sasse, „es gibt schon neue Interessenten an Kandidaturen und Mandaten. Wir reden darüber in jeder Fraktionssitzung und Versammlung. Alle Mitglieder sind aufgerufen, sich im Freundes- und Bekanntenkreis nach neuen geeigneten Kandidaten umzusehen. Wir müssen und wollen uns bei jeder Wahl verbessern. Im Rückblick auf die letzten 15 Jahre ist uns das gelungen, das macht uns zuversichtlich.“ Auch auf mehr Frauen setzt die WGS, und sie will in mehr Ortsräten vertreten sein als bisher.

 Das wieder bei den Linken eingetretene Ratsmitglied Zlatko Stevic hatte kürzlich bereits angekündigt, 2016 für die Linke kandidieren zu wollen. dil

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