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Mehr Platz, mehr Komfort und kürzere Wege

Rinteln / Kreiskrankenhaus Mehr Platz, mehr Komfort und kürzere Wege

Mitte 2012 soll Schluss mit den beengten Verhältnissen und langen Wegen zu den Fahrzeugen am Kreiskrankenhaus Rinteln sein: Der Verein Deutsches Rotes Kreuz Rettungsdienst Landkreis Schaumburg baut auf dem ehemaligen Brauereigelände an der Steinberger Straße eine neue Rettungswache. Der 3000 Quadratmeter große Geländestreifen vor dem Abhang unterhalb der Eggersmann-Lagerhallen ist genau passend für die Bedürfnisse – und hätte wohl kaum einen anderen Verwerter gefunden.

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So sollen die Hallen der neuen Rettungswache aussehen: Die Geschäftsführer Bernd Gerberding (links) und Hans-Jürgen Werhahn (rechts) stellen Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz die Pläne vor. © tol

Rinteln (dil). Die Vereinsgeschäftsführer Hans-Jürgen Werhahn und Bernd Gerberding haben gestern Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz über den Baufortschritt informiert. Es wurde gerade die Grundplatte für das 33,29 Meter breite Sozialgebäude gegossen.

Dieses wird zweigeschossig massiv gebaut und mit rotbraunen Klinkern verkleidet. Oben werden sich Schulungszentrum und Verwaltung der Rettungswache befinden, unten Lager, Desinfektion, Aufenthalts- und Ruheräume. Von den 21 hier später tätigen Personen plus einem Notarzt müssen zeitgleich später immer stets acht vor Ort sein.

Daneben wird die Fahrzeughalle entstehen, 26 Meter breit mit fünf Boxen für drei Rettungstransportwagen (RTW), einen Krankentransportwagen (KTW) und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Hinzu kommt eine Box für Servicearbeiten an diesen Fahrzeugen. Dieser Bau entsteht als Stahlkonstruktion mit gedämmten Alublechen als silberfarbene Fassadengestaltung. Die Halle ist eingeschossig. Dahinter soll es Parkplätze für die Mitarbeiterfahrzeuge geben. Dafür wird der Hang mit Mauerwerk und einer Spundwand abgestützt. Der Hof wird mit Betonsteinen gepflastert, teilweise zwecks besserer Versickerung des Oberflächenwassers mit Ökopflaster, so Gerberding.

Baubeginn war vor vier Wochen. Fertigstellung soll Mitte 2012 sein, sagt Werhahn und hofft dabei auf einen milden Winter, um keine Verzögerungen zu bekommen. Investiert werden laut Gerberding rund 1,2 Millionen Euro.

„Hier ruhen die Mitarbeiter direkt neben den Fahrzeugen“, betont Werhahn einen Vorteil gegenüber dem alten Standort am Krankenhaus, wo es von den Ruheräumen bis zu den Fahrzeugen fast 100 Meter sind. Der Bürgermeister freut sich ebenfalls: „Wir verbessern uns vom Standort her, und die besorgten Bürger erhalten das Signal, dass es weiter einen Notarzt in Rinteln stationiert geben wird.“

Die Rettungswache ist zuständig für das Stadtgebiet, hilft aber auch im Auetal, in Obernkirchen und Eilsen aus.

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