Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Sprühregen

Navigation:
Mehr Zusammenarbeit mit der Grundschule

Rinteln / Kita "Klabauternest" Mehr Zusammenarbeit mit der Grundschule

„Du bist aber eine gute Schminkerin“, lobte die kleine Diana ihre Maskenbildnerin, die sich über ein solches Kompliment freute. Sie hatte ihr einen Schmetterling ins Gesicht gemalt und beim Blick in den Spiegel war das Mädchen sichtlich entzückt.

Voriger Artikel
Andere in ihrer Verschiedenheit annehmen
Nächster Artikel
Narren übernehmen das Rathaus

Michaela Bobenrieth hat selbst einmal die Kita „Klabauternest“ besucht – jetzt bringt sie ihre Tochter Emely Ayleen hierher.

Quelle: jhü

Rinteln (jhü). Das Kinderschminken war für die Kinder der Kindertagesstätte „Klabauternest“ in der Nordstadt aber nur ein Highlight. Einfach den Nachmittag mit Mama und Papa bei Kaffee und Kuchen verbringen und das große Glücksrad drehen, bei dem es allerlei Gewinne abzustauben galt, die von Geschäften der Stadt Rinteln gesponsert wurden. Gefeiert wurde der 20. Geburtstag der Kindertagesstätte.

 „1992 haben wir hier mit zwölf Kindern angefangen“, erzählte Leiterin Michaela Rothert. „Mittlerweile sind hier etwa 80 Kinder. Über drei Etagen haben sie dabei für sich. Im Erdgeschoss ist der Kindergarten, und im ersten Stock ist der Hort. Im Untergeschoss befinden sich unter anderem Werkräume. „Seit Sommer dieses Jahres haben wir hier auch eine Krippe“, freute sich Rothert. Auch die Kinder ab einem Jahr werden aufgenommen.

 Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange kam, um Rothert einen Scheck zu überreichen. Er selbst wohne auch in der Nordstadt: „Deshalb freue ich mich auch so, dass sich die Kita so gut entwickelt hat.“ Die Auflagen, die das Land uns gestellt hat, haben wir längst überschritten.“ Ab 2013 habe nämlich jedes Kind einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Dabei werde eine Betreuungsquote von 34 Prozent angestrebt. „Wir haben fast 70 Prozent“, betonte Lange.

 Zudem lobte Lange, dass der Kindergarten so flexible Arbeitszeiten habe. Von 7.30 bis 18 Uhr können Eltern ihre Kinder in der Kita abgeben, erzählte Rothert.

 Die Feier des 20-jährigen Bestehens war ein entspannter Nachmittag für die Kinder und deren Eltern, aber auch für die Nachbarn, die vorbeischauten, um sich zu informieren. „Viele wissen zum Beispiel gar nicht, dass wir einen Hort haben“, so Rothert. Vor allem freute sie sich über die Mütter, die selbst in den Kindergarten gegangen sind und jetzt ihr eigenes Kind herbringen. So wie die 22-jährige Michaela Bobenrieth und ihre zweijährige Tochter Emely Ayleen.

 Im selben Gebäudekomplex befindet sich auch die Grundschule Nord. Rothert betonte, dass die Kita in Zukunft mehr mit der Grundschule zusammenarbeiten will. Im Kindergarten mit der Schulvorbereitung der Kinder und beim Hort mit den Hausaufgaben betreuen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr