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Mehr als 70 Bewerbungen für Stadtjuristen

Rinteln Mehr als 70 Bewerbungen für Stadtjuristen

Die Stelle des Stadtjuristen ist nach der Abstufung von B2 auf A14 begehrter als zuvor. Mehr als 70 Bewerbungen gingen im Rintelner Rathaus ein, drei sogar noch in den letzten drei Stunden vor Bewerbungsschluss um Mitternacht am 31. August. Bei der vorigen Bewerberrunde um die Stelle des Ersten Stadtrates gab es nur elf Interessierte. Wie geht’s weiter?

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Rinteln. Bürgermeister Thomas Priemer teilt den Ratsfraktionen jetzt mit, dass die nach Examensnoten besten acht Bewerber zu Vorstellungsgesprächen in der nächsten Woche vor der Findungskommission eingeladen werden sollen, der auch die Vorsitzenden der Ratsfraktionen angehören. Ein externes Beratungsinstitut wird diesmal nicht eingeschaltet, die strukturellen Erfahrungen aus der ersten Bewerberrunde, als es noch um die Stelle des Ersten Stadtrats und damit des allgemeinen Vertreters des Bürgermeisters ging, sollen reichen.

Aus diesen Bewerbungen, die auf Wunsch der Fraktionen aber noch um den einen oder anderen Kandidaten erweitert werden können, soll dann ein möglichst objektiv ermittelter Wahlvorschlag ermittelt werden. Dieser ginge dann am 16. September in den Verwaltungsausschuss und am 24. September in den öffentlichen Teil der Ratssitzung, so Priemer.

Der Bürgermeister ist von der Menge und Qualität der Bewerbungen angetan. Es handele sich in vielen Fällen um Berufsanfänger oder Bewerber, die eine Anschlussbeschäftigung nach dem Studium in einer Anwaltskanzlei haben. Die Examensnoten gehen über die gesetzte Untergrenze „einmal befriedigend“ bei den zwei juristischen Staatsexamen hinaus. Es sind „voll befriedigend“ und „gut“ als Noten dabei. Verwaltungserfahrung bringt dagegen nur ein Bewerber mit.

Die Aussichten auf eine Stellenbesetzung zum 1. Oktober sind gut. „Nur ein Bewerber hat eine längere Kündigungsfrist, könnte aber zum 1. Januar“, sagt Priemer. „Aber auch das wäre sicher noch verhandelbar.“ Nach der Ratsentscheidung bliebe ja nur eine Woche, um die Nachfolge des auf eigenen Wunsch ausscheidenden Ersten Stadtrats Jörg Schröder anzutreten. Aber das stand ja schon in der Stellenausschreibung, ist also zumutbar.

Die allgemeine Vertretung des Bürgermeisters übernimmt ab 1. Oktober Baudezernentin Elena Kuhls, wie vom Rat im Juli beschlossen. Sie rückt damit in Besoldungsgruppe A15 auf. Der Stadtjurist hat die Perspektive, später auch diese Besoldungsstufe zu erreichen. dil

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