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Mehr als nur Feuerwehrmusik

Blasorchester in St. Nikolai Mehr als nur Feuerwehrmusik

„Die sind heute wieder super“ – viel Lob hat eine Zuhörerin beim Adventskonzert des Blasorchesters der Feuerwehr Rinteln geäußert.

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Das Blasorchester Feuerwehr Rinteln überzeugt beim Adventskonzert in St. Nikolai.

Quelle: who

Rinteln. In der Nikolaikirche zelebrierten am Sonnabend die Musiker in blauen Uniformen gemeinsam mit ihren Fans ein regelrechtes Heimspiel bei besten Bedingungen.

Voll besetzte Reihen mit erwartungsvoll konzentriertem Publikum und eine ideale Akustik im Kirchenbau bilden die eine Säule für ein herrliches Blaskonzert, und die mit engagierter Vorbereitung gepaarte Vorfreude der Musiker die andere, auf der sich ein glänzender Auftritt gründet. So machte es das Orchester deutlich, das wieder ganz nebenbei hören und ganz viel fühlen ließ: Das Blasorchester Feuerwehr Rinteln (Feubori) ist und kann weit mehr als „nur“ Feuerwehrmusik.

Schon in der Ankündigung auf der Feubori-Website war andeutungsweise zu lesen gewesen, was die Zuhörer erwartete. „In Register- und Gesamtproben haben wir das Konzertrepertoire unseres Adventskonzertes weiter detailliert erarbeitet“, hatte Orchesterleiter Markus Plachta reichlich untertrieben. Er gab dem Vororchester Feubori Kids mit dem Applaus für den Eröffnungspart einen Vorgeschmack auf ihre künftigen Auftritte.

Den „Spagat zwischen Tradition und Moderne zu schaffen, ist ein wichtiges Merkmal für Blasorchester und die Komponisten, die für sie schreiben“, kündigte Plachta ein Menü aus kompositorischen Leckerbissen, zugeschnitten auf das inzwischen verwöhnte Feubori-Publikum an. Gleich die klangewaltige Overtüre Valhalla, die James L. Hosay Richard Wagner gewidmet hat, stellte die angekündigte Verbindung zwischen Tradition und Moderne her.

Verstärkte Fahrt auf Weihnachten kam auf etwa beim Mitsingen von Weihnachtsliedern wie „Es kommt ein Schiff geladen“ und „Macht hoch die Tür“. Wen wundert es noch, dass es bei einem beschwingten Felice Navidad, gespielt von ganz großem Blech, und einer brazzenden Tuba gehörig in die Beine fährt, sodass der Marsch nach Weihnachten fast zum Tanz gerät.

Es war ein Konzert, das geradezu prädestiniert war für den Super-Zugabenteil, auf den die Musiker ebenso vorbereitet waren wie auf alles andere zuvor. who

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