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Millionen für bessere Straßen

Mammutaufgabe Millionen für bessere Straßen

Die Stadt Rinteln steht vor einer Mammutaufgabe: Die Umsetzung der Prioritätenliste der Erneuerungs- und Unterhaltungsarbeiten des 200 Kilometer langen Gemeindestraßennetzes übersteigt die finanziellen Mittel bei Weitem.

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Oben auf der Prioritätenliste steht die Friedrichstraße.

Quelle: peb

Rinteln. Das musste der Ausschuss für Umwelt, Bau- und Stadtentwicklung in seiner jüngsten Sitzung feststellen und beschloss, dass als Grundlage für die Reihenfolge der durchzuführenden Maßnahmen die Prioritätenliste dienen soll.

Die zwölf DIN-A4-Seiten umfassende Prioritätenliste ist gegliedert in Erneuerungsmaßnahmen von Straßen sowie in vorrangigen und nachrangigen Unterhaltungsmaßnahmen. Zu den Erneuerungsmaßnahmen mit Investitionen in Höhe von 6,7 Millionen Euro gehören: Friedrichstraße, Virchowstraße, Waldkaterallee, Krönerstraße, Schraderstraße, Ostpreußenweg, Rehre, Stükenstraße, Fasanenweg, Dieselstraße, Im Emerten, Friedrich-Wilhelm-Ande-Straße und Herrengasse.

Für den Endausbau der Stükenstraße wird das Ausschreibungsverfahren eingeleitet. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf etwa 260000 Euro. Die Haushaltsmittel stehen für das Haushaltsjahr 2015 zur Verfügung.

Wie Bauamtsleiter Andreas Wendt dem Ausschuss mitteilte, soll im Rahmen des Endausbaus der Stükenstraße eine zehn Zentimeter dicke Bitumenschicht aufgebracht werden. Der Ausbau erstreckt sich von der Siemensstraße/Heisterbreite bis zum letzten Gewerbebetrieb und verjüngt sich dann in Richtung Krankenhagen. Gleichzeitig wird ein Geh-/Radweg mit einer Breite von 2,50 bis drei Metern gebaut.

Der Bauausschuss war sich einig, dass bei Maßnahmen zur Erneuerung von Straßenzügen die Bürger beteiligt werden müssen. Schließlich müssen diese im Rahmen der Anliegerkosten einen erheblichen Teil der Investitionen tragen. Zu den vorrangigen Unterhaltungsmaßnahmen gehören Reparaturarbeiten in Weserberg, Hafenstraße, Unter der Frankenburg, Graf-Adolf-Straße, Am Kirchanger, Schevelsteiner Straße, Steinbrink, Graf-Otto-Straße, Zum Waldwinkel, Helene-Brehm-Weg und Herderstraße. Die Kosten dafür werden auf etwa 150000 Euro geschätzt.

Für Straßenunterhaltungsmaßnahmen sind im Haushaltsplan für dieses Jahr 400000 Euro veranschlagt. Etwa 200000 Euro werden erfahrungsgemäß für unvorhersehbare und nicht kalkulierbare Maßnahmen benötig. Hierbei handelt es sich um einfache Unterhaltungsmaßnahmen in Größenbereichen zwischen 500 und 6000 Euro. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist geplant, dieses Jahr Unterhaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen an den in der Prioritätenliste unter „vorrangig“ aufgelisteten Straßen durchzuführen. Die Dringlichkeit der notwendigen Maßnahmen wurde bei der Festlegung der Reihenfolge berücksichtigt.

Vorgesehen ist, die Prioritätenliste in den Folgejahren im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel abzuarbeiten. Sich verändernde Straßenzustände werden kontinuierlich eingearbeitet und berücksichtigt.

Unabhängig von der Reihenfolge in der Prioritätenliste sollen Investitionsmaßnahmen durchgeführt werden, für die Fördermittel zur Verfügung stehen. Dies kann bei Erneuerung und Umgestaltung von Straßen in Dorferneuerungsgebieten der Fall sein. peb

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