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Mit Marihuana gedealt

Prozess in Rinteln Mit Marihuana gedealt

Für den 173-fachen Handel mit Marihuana hat ein Ostwestfale (22) nun eine Jugendstrafe von acht Monaten mit Bewährung kassiert. Über einen Zeitraum von elf Monaten hatte der Arbeitslose zur Finanzierung seiner eigenen Drogensucht immer wieder kleinere Mengen Marihuana an drei junge Leute verkauft.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Rinteln. Zugleich verließ der Angeklagte den Gerichtssaal als freier Mann. Nachdem er im September unentschuldigt nicht zum Prozess erschienen war, erging gegen ihn Haftbefehl. Der junge Mann wurde zur Fahndung ausgeschrieben und vier Wochen später festgenommen. Seit Mitte Oktober saß der von Rechtsanwalt Nils-Günther Pengel verteidigte Mann in Untersuchungshaft. Nun wurde der Haftbefehl aufgehoben. Mit dem Urteil entsprach das Jugendschöffengericht unter Vorsitz von Richter Christian Rost dem Antrag von Oberstaatsanwalt Klaus Jochen Schmidt.

Im Sommer will er Abitur machen

2014 stand der Angeklagte eigenen Angaben zufolge unter starkem Stress. Er lebte bei einem Freund, war auf der Suche nach einer Wohnung und nach zwei abgebrochenen Ausbildungen auch auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. In der Zeit erwarb er Marihuana für acht bis neun Euro je Gramm und verkaufte die Betäubungsmittel für jeweils zehn Euro pro Gramm. Inzwischen hat der Arbeitslose seine Drogenproblematik offenbar in den Griff bekommen. Ab Sommer will er Abitur machen und später gern studieren.maf

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