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Mit Spaß zur Perfektion

„Möllenbecker Kuppelcontest“ Mit Spaß zur Perfektion

Was für Freunde von Heavy Metal das spektakuläre Rockfestival in Wacken ist, das ist für die Mitglieder Freiwilliger Feuerwehren der „Möllenbecker Kuppelcontest“: ein berauschendes Fest, bei dem sich der Brückentorsaal mit Hunderten von Feuerwehrleuten aus halb Deutschland füllt.

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 Und Stopp! Im Halbfinale behauptet sich hier die Feuerwehr aus Eichen gegen die Kameraden aus Suhl.

Quelle: tol

Rinteln. Der Anlass für ihr Kommen besteht in einem Wettkampf, der Außenstehenden gar nicht so leicht zu erklären ist.

 Jemand, der beim „Kuppelcontest“ ahnungslos den Brückentorsaal betritt, kann nur vermuten, dass hier eine große Party gefeiert wird, mit lauter Musik, Lichtshow und einer Gästeschar, unter der man sehr junge Männer und Frauen ebenso sieht wie gestandene Herren. Alle allerdings tragen Feuerwehruniformen, also blaue oder schwarze Latzhosen und dicke Schutzschuhe, und überall liegen Jacken und Schutzhelme herum.

 Inmitten des Getümmels ist eine Arena abgesteckt. Dort kämpfen fast 80 Mannschaften aus sechs Bundesländern darum, wer von ihnen am schnellsten und fehlerlos Feuerwehrschlauchteile an ihren schweren Kupplungen zusammensetzen und mit der Pumpe verbinden kann. Jeder Handgriff muss sitzen. Das perfekte Verkuppeln der Schläuche ist auch in Wirklichkeit von hoher Bedeutung. Im Brandfall legt man auf diese Weise so schnell wie möglich eine sichere Leitung zu einer Wasserquelle.

 Es dauert Stunden, bis die Vorläufe absolviert sind. Erstaunlicherweise können selbst Laien, noch bevor Kampfrichter die einzelnen Runden ausgewertet haben, erkennen, dass deutliche Unterschiede in der Geschicklichkeit der einzelnen Truppen bestehen.

 Der „Möllenbecker Kuppelcontest“ ist das größte Ereignis dieser Art in Deutschland. Zwei Gewinner-Mannschaften kann es geben, die eine im niedersächsischen „Schnellangriff“ und eine weitere, die nach international gültigen Wettbewerbsregeln kuppelt. Den Schnellangriff gewann souverän erneut die Mannschaft aus Schoholtensen-Altenhagen gegen Welsede; im Finale der zweiten Kategorie standen sich zwei Mannschaften aus dem hessischen Eichen gegenüber. Der inzwischen neunte „Kuppelcontest“ war ein Freundschafts-Wettbewerb. Das Organisationsteam aber, fast 80 freiwillige Helfer aus dem Umfeld der Freiwilligen Feuerwehr Möllenbeck, es hätte einen Meistertitel wahrlich verdient, so perfekt und gut gelaunt lief das Ereignis ab.cok

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