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Mit der Situation überfordert

Rintelner verurteilt Mit der Situation überfordert

Ein 29-jähriger Rintelner, der mit seiner ersten Selbstständigkeit scheiterte, ist nun wegen Insolvenzverschleppung und achtfachen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt verurteilt worden. Richter Christian Rost verhängte gegen den Mann eine Geldstrafe von 2080 Euro (160 Tagessätze zu je 13 Euro).

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Symbolbild

Quelle: dpa

RINTELN. Damit entsprach Rost dem Antrag des Ersten Staatsanwalts André Lüth, der zugleich eine einzubeziehende Vorstrafe erwähnte: Denn im Oktober 2015 hatte der 29-Jährige bereits eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen vom Amtsgericht Hannover wegen Unterhaltspflichtverletzung kassiert.

Vor Jahren machte sich der Rintelner mit einem Transportunternehmen selbstständig und war alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft. Er führte das Unternehmen mit gemieteten Fahrzeugen, war offenbar mit der Situation überfordert. Bald wurde die Gesellschaft zahlungsunfähig, Vermögen war nicht mehr feststellbar. Ein Insolvenzantrag wurde verspätet gestellt. Darüber hinaus führte er für einen Arbeitnehmer, der bei ihm beschäftigt war, über einen Zeitraum von acht Monaten keine Versicherungsbeiträge ab. Auch auf Mahnungen reagierte der Angeklagte nicht, es entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich.

Sein Verteidiger verwies auf die geständige Einlassung und geschäftliche Unerfahrenheit seines Mandanten. Zudem sei zu berücksichtigen, dass die Taten länger zurückliegen. Diese hatten sich von September 2013 bis April 2014 ereignet. Der Anwalt forderte letztlich eine Gesamtstrafe von 1100 Euro.  maf

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