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Mitte März kommt der Abrissbagger

Bebauung des ehemaligen Distelmeier-Grundstücks beginnt Mitte März kommt der Abrissbagger

Zweieinhalb Jahre lang ist geplant worden – von einem Altenpflegeheim zu Beginn bis zu Komfortwohnungen bald danach. Nun soll die Bebauung des ehemaligen Distelmeier-Grundstücks an der Ostertorstraße beginnen, für Mai 2016 ist die komplette Fertigstellung mit Eingrünung vorgesehen.

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Die künftige Grundstücksgrenze: Diese Parkplatzreihe kauft die Sparkasse, wird dort dann ebenfalls Stellplätze vorhalten. Die Zufahrt zum Restparkplatz bleibt.

Quelle: dil

Rinteln. Rund vier Millionen Euro investiert die Sparkasse Schaumburg, und Absatzsorgen hat sie nicht. 92 Interessenten haben sich vormerken lassen. „Wenn nicht alles weggeht, vermieten wir den Rest“, sagt Vorstandsmitglied Stefan Nottmeier. „Bei den derzeitigen Niedrigzinsen für die Finanzierung ist das doch kein Problem.“

 Derzeit werden die Vertriebsprospekte hergestellt. Die Baugenehmigung hat die Stadt erteilt. Das eigentliche Baugrundstück umfasst 1900 Quadratmeter, 270 werden gerade noch vom benachbarten Parkplatz dazugekauft. Die Option für den Kauf des gesamten Parkplatzes, den einige Rintelner erhalten sehen wollen, ist damit erloschen, erklärt Nottmeier. Unter der künftigen Grundstücksgrenze verlaufen Versorgungsleitungen, die zum Pumpwerk hinter dem Parkplatz führen. Da auch am Ostrand der Fläche Parkplätze oder Carports vorgesehen sind, bleiben die Leitungen für Wartung und Reparaturen zugänglich.

 Für die Vermarktung ist bei der Sparkasse Vertriebsleiter Achim Lüders zuständig. „Im Moment sind wir noch bei Feinschliff, wollen in etwa vier Wochen an die Öffentlichkeit treten“, sagt Lüders. „Die Optik bleibt im Prospekt, so wie schon zweimal in der Presse dargestellt.“ Das heißt: zwei Baukörper mit jeweils drei Vollgeschossen und einem Penthouse oben drauf. Die Fassade ist aus hellem Putz, die Fensterrahmen wohl grau abgesetzt. Das Dach über den Penthouses ist flach. Alle 14 Wohnungen haben Balkon oder Terrasse. Insgesamt 19 Autostellplätze sind vorgesehen, einmal entlang der Ostgrenze und einmal in der Mitte – quasi zwischen beiden Baukörpern.

 Als Grundstückszufahrt wird die jetzt noch mit einem Bretterzaun geschlossene Öffnung zur Ostertorstraße genutzt. Die momentane Zufahrt nahe an der Einmündung Kapellenwall wird wohl mit einem Tor geschlossen. Die Zufahrt des öffentlichen Parkplatzes östlich der Neubauten bleibt erhalten.

 „Unser Grundstück liegt zwar nicht im Hochwasserbereich, aber im Untergrund haben Bohrungen sehr unterschiedliche Beschaffenheiten zutage gefördert“, erklärt Lüders. „Deshalb haben wir uns für eine Pfahlgründung bei beiden Gebäuden entschieden.“

 Der Abriss der alten Scheune und des um Büros aufgestockten ehemaligen Garagengebäudes der Baufirma Distelmeier soll Mitte März beginnen und etwa drei Wochen dauern. Nottmeier: „Dann ist alles abgeräumt.“ Dies gilt nicht für das außerhalb des Baugrundstücks liegende mehrstöckige Wohnhaus an der Ecke zum Kapellenwall hin. Der Abriss wird von der Unteren Denkmalbehörde im Bauamt der Stadt Rinteln sowie von Archäologen begleitet. „Wenn etwas Auffälliges in der Baggerschaufel liegt, wird näher untersucht“, sagt Lüders. Erwartet wird allerdings nichts Historisches, denn gleich nebenan ist ja schon die Hochwasserzone der Weser.

 „Unmittelbar nach dem Abriss ist Baubeginn“, sagt Nottmeier an. „Wir bauen in einem Rutsch durch. Dann leben die Käufer nie an einer Baustelle, das spart Zeit und Kosten.“

 Die Planung liegt in den Händen des Architekturbüros Volker Wehmeyer (Vehlen), beteiligt ist auch das Bückeburger Architekturbüro Röper. Als Generalunternehmer für den Wohnungsbau wurde das Bauunternehmen Jürgen Söffker (Deckbergen) verpflichtet.dil

 Die künftige Grundstücksgrenze: Diese Parkplatzreihe (rechts) kauft die Sparkasse, wird dort dann ebenfalls Stellplätze vorhalten. Die Zufahrt zum Restparkplatz bleibt. Zum Baugrundstück kommt man über die jetzt noch mit einem Bretterzaun geschlossene Öffnung (links) am Ende der alten Sandsteinmauer. Die Gebäude hinter den Autos werden abgerissen. dil

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