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Möwe gräbt Mozart an

Rinteln / Aufführung Möwe gräbt Mozart an

Ist die Liebe nur etwas für junge Leute? Das glaubt jedenfalls der griesgrämige Komponist Herbert, genannt „Mozart“. Sofia, genannt „Möwe“, sieht das anders (Auf keinen Fall!) und sitzt eines Tages auf Herberts Stammbank im Park.

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Doris Kunstmann alias „Möwe“ gräbt Peter Fricke alias Griesgram „Mozart“ an.

Quelle: Kai Schulz

Rinteln. Herbert, der eine unvollendete Nebelsinfonie der Werbemusik geopfert hat, versucht nun alles, um die Anbändelversuche der Möwe zu ignorieren. Dass Sofia in Herberts Leben hineinflattert und beginnt, seinen Alltag komplett auf den Kopf zu stellen, war übrigens die Idee seines Neffen Carl, der für seinen Onkel zum Amor wird, um ihn aus seiner Vereinsamung zu befreien. Zunächst wehrt sich Herbert noch heftig, doch jeder Widerstand erweist sich als zwecklos, und so lässt er sich notgedrungen auf Sofia ein.

 „Möwe und Mozart“ heißt das Stück, das am Dienstag, 26. November, um 20 Uhr, im Brückentorsaal aufgeführt wird. Es ist ein Großstadtmärchen mit viel zärtlichem Humor von dem für seine Komödien bekannten Autor Peter Limburg, inszeniert von Matthias Freihof, produziert vom Theater im Rathaus Essen. Es spielen Peter Fricke, René Oltmanns und die 2012 mit dem Sonderpreis des Inthega-Vorstands ausgezeichnete Doris Kunstmann.

 Doris Kunstmann, die die Sofia spielt, wurde Ende der sechziger Jahre durch einige in Italien entstandene Filme berühmt. Das deutsche Publikum erinnert sich vor allem an „Trotta“, „Die Kapuzinergruft“ und „Und Jimmy ging zum Regenbogen“. Von ihren internationalen Filmen ist „Adolf Hitler – Die letzten zehn Tage“ aus dem Jahr 1973 einer der wichtigsten. An der Seite von Sir Alec Guinness stand sie als Eva Braun vor der Kamera.

 Die gelernte Theaterschauspielerin hat überdies zahlreiche Rollen in Fernsehfilmen und -serien gespielt, zum Beispiel in „Oscar Wilde“ mit Klaus Maria Brandauer und in „Der Alte“.

 Peter Fricke spielt den Griesgram Herbert. Der vielseitige Schauspieler ist unter anderem aus Musicals wie „My fair Lady“ sowie aus Fernsehsendungen wie dem „Tatort“ bekannt.

 Schauspieler René Oltmann alias Herberts Neffe Carl hatte ebenfalls bereits Auftritte im deutschen Fernsehen, so etwa in der Telenovela „Sturm der Liebe“. Auch Regisseur Matthias Freihof ist kein Unbekannter. Als Schauspieler stand er sowohl auf der Bühne als auch vor der Kamera. Fernsehzuschauer kennen ihn vielleicht aus Sendungen wie „Die Männer vom K3“, „Marienhof“ und „SOKO 5113“.

 Für die Bühnen- und Kostümbilder zeichnet Stephan Mannteufel verantwortlich. 

 Karten für das Theaterstück gibt es ab sofort beim Kulturring und in der Geschäftsstelle der Schaumburger Zeitung in der Klosterstraße. Die Tickets kosten je nach Sitzplatz 15 oder 18 Euro. pk

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