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Monitor aus Feuerwehrauto gestohlen

Rinteln Monitor aus Feuerwehrauto gestohlen

Für den Einbruch in ein Feuerwehrauto hat ein Rintelner (29) nun eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung kassiert. Der Mann hatte im September die Seitenscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen und den Monitor für die Rückfahrkamera entwendet.

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Symbolbild

Quelle: dpa

RINTELN. „Das ist unglaublich dämlich gewesen“, erkannte der Angeklagte. Bei der Tat stand er unter zweifacher Bewährung. Zuletzt hatte er – fünf Monate vor dem Einbruch – vom Amtsgericht Bückeburg eine Bewährungsstrafe wegen Betruges bekommen. Mit seiner Entscheidung folgte Amtsrichter Christian Rost dem Antrag von Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, ist dies für den Angeklagten bitter: Der Mann wird Vater.

An einem Tag im September 2016 war der 29-Jährige mit seinem Hund und einem Fahrrad unterwegs, als er kurz vor Mitternacht das geparkte Feuerwehrauto sah. Quasi aus einer Kurzschlussreaktion heraus zerschlug er die rechte Seitenscheibe des Fahrzeugs und entwendete den LCD-Farbbildschirm für die Rückfahrkamera. Diesen, so glaubte der Arbeitslose, könne er zu Geld machen. Denn als Motiv für den Diebstahl nannte er finanzielle Not: So musste der Rintelner noch eine hohe Tierarztrechnung bezahlen und Futter für den Hund besorgen. Er entfernte sich vom Tatort, wurde aber wenig später von der Polizei gestellt. Bei einer Durchsuchung des Angeklagten wurde das Diebesgut gefunden. Der Monitor konnte an die Feuerwehr zurückgegeben werden. Der durch die eingeschlagene Scheibe angerichtete Schaden dürfte bei 300 Euro liegen.  maf

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