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Musikalische Modenschau

Rinteln / Schüleraustausch Musikalische Modenschau

In Gewändern wie aus 1001 Nacht präsentierten sich die 19 chinesischen Austauschschüler am Ernestinum. Farbenfroher Stoff, glitzernde Stickereien, ausgefallene Hüte und wallende Kleider boten einen außergewöhnlichen Anblick.

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 Ausdrucksstark und stimmgewaltig präsentiert der Chor nicht nur chinesische Lieder, sondern auch Trachten.

Quelle: jak

Von Jakob Gokl

Rinteln. 56 Ethnien, erklärte eine Schülerin auf Chinesisch und Englisch, leben in dem riesigen Land. Alle mit ihrer eigenen Kultur, eigener Tracht und eigenen Liedern. Die Austauschschüler, alle Teil eines vielfach ausgezeichneten Chors, boten eine große Bandbreite an chinesischen Trachten, Volksliedern aber auch modernen Hits.

 „Ich glaube, Sie sind alle sehr beeindruckt von der chinesischen Volksmusik“, zeigte sich ein Schüler wenig bescheiden, während die Sängerinnen einen der zahlreichen Kostümwechsel vollzogen. Doch schien ihm das niemand übel zu nehmen, der Auftritt des Chors wurde durchweg mit kräftigem Beifall goutiert. Nicht nur mit vielstimmigem Gesang konnten die 13- bis 17-jährigen Schüler überzeugen, auch die Choreografie und das eine oder andere Solo ging ihnen leicht von der Hand.

 Begleitet wurde der Abend von den Swing-Kids, die auf flotte Weise die Pausen überbrückten. Die Chinesisch-AG des Ernestinums richtete schließlich noch einen musikalischen Willkommensgruß an die Gäste. Die Begrüßten konnten das chinesische Lied allerdings leider nicht hören, weil sie sich abermals zum Umziehen zurückgezogen hatten.

 Aufgelockert wurde die Veranstaltung durch zwei kurze Filme über China und die Heimatstadt des Chors Changping. Die beiden chinesischen Lehrerinnen zeigten sich bereits vor der Veranstaltung stolz auf ihre Schützlinge. Sie hätten schon viele Preise gewonnen, darunter auch „den 1. Preis von China“. Welcher genau das war, wurde indes nicht deutlich.

 Dankbar waren die Lehrerinnen auch für die Chance, dass alle Schüler für eineinhalb Wochen in Rintelner Betrieben ein Praktikum machen durften. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz lobte dieses Engagement sowie die Weltoffenheit des Ernestinums. Ralf Kirstan, treibende Kraft hinter dem Austausch, dankte ganz besonders den Rintelner Gastfamilien, die die Schüler bei sich aufnahmen.

 Zum Abschluss sang der chinesische Chor ein Lied, das wohl beinahe jeder Zuhörer kannte. Die Ode an die Freude war nicht nur musikalisch bekannt, einige chinesische Schüler ließen sich gar hinreißen, eine Strophe auf Deutsch zu singen. Oder, wenn die Deutschkenntnisse kurz nachließen, zumindest noch mitzusummen.

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