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Nach Treppensteigen schmeckt das Sauerkraut

Rinteln / Nach Treppensteigen schmeckt das Sauerkraut

Punktlandung im Seniorenzentrum „Haus Weserblick“ am Behringweg: Nach einem kräftigen Endspurt der Handwerker haben Geschäftsführerin Gönül Maffert und Rintelns stellvertretender Bürgermeister Karl Lange am Sonntag das rote Band zur Eröffnung der neuen Rintelner Adresse für pflegebedürftige Senioren durchschnitten. Und schon wenige Minuten später machten sich die Ersten von mehr als 100 älteren Interessierten unter Leitung des Personals auf den Weg, bei Führungen das Haus zu erkunden, in dem sie einmal wohnen könnten.

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Geschäftsführerin Gönül Maffert und Vize-Bürgermeister Karl Lange (vorne, Mitte) durchschneiden das rote Band zur Eröffnung des „Weserblicks“.

Quelle: dil

Rinteln. Rinteln (dil). „Bis gestern wurde hier noch gearbeitet, jetzt möchte ich Dank sagen für die tolle Zusammenarbeit“, sagte Maffert in ihrer kurzen Begrüßung. Am gestrigen Montag erwartete sie noch die Abnahme der Brandschutzeinrichtungen, am Donnerstag soll schon der erste Einwohner einziehen. Weitere folgen ab 1. Mai. „Wir haben außerdem schon zehn Reservierungen und viele Anfragen, auch aus den Hausführungen.“

 Das Führungsteam ist inzwischen komplett: Neben Maffert als Geschäftsführerin gehören dazu Pflegedienstleiterin Christine Paul, Hausmeister Thomas Schwarz, Küchenchef Marcus Senk und Hauswirtschaftsleiterin Johanna Kurlanc. Starke Nachfrage fanden am Tag der offenen Tür die neuen Informationsmappen, denn nach den guten Eindrücken von den hellen großzügigen Räumen interessiert immer, was denn das Wohnen hier kostet. Das monatliche Heimentgelt setzt sich aus dem Entgelt für Pflegeleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie Investitionsleistungen zusammen. Je nach Pflegestufe zahlt die Pflegekasse zwischen 1023 und 1550 Euro zu den Pflegekosten dazu. Als monatlicher Zuzahlungsbetrag bleiben dann für das Einzelzimmer mit Bad und WC in Pflegestufe 1 noch 1174,85 Euro, in Pflegestufe 2 sind es 1297,27 Euro und in Pflegestufe 3 1405,61 Euro. Für die Einzelzimmer mit dazwischenliegendem Bad für zwei Zimmer sind es jeweils etwa 70 Euro weniger.

 Da alle Zimmer möbliert sind, können nur begrenzt eigene Möbel mitgebracht werden. Ein kleiner Schrank, ein Sessel sowie Bilder, Sofakissen und Ähnliches finden aber auf alle Fälle Platz.

 Im Foyer stellte sich als Hauslieferant (Vertragspartner auch bei Rezeptmanagement und Belieferung) die Engel-Apotheke aus der Weserstraße vor. Inhaberin Brigitte Wowra und ihr Team zeigten besonders hausgemachte Medikamente und Pflegemittel auf Kräuterbasis.

 Daneben gaben Küchenchef Marcus Senke und dessen Team schon mal Kostproben ihres Könnens, denn im „Weserblick“ werden die Mahlzeiten selbst zubereitet. Gulaschsuppe, Sauerkraut und Kasseler sowie frische Erdbeeren fanden starke Nachfrage. Nachmittags gab es Kaffee und Kuchen. Die Rundgänge mit Treppensteigen zu den drei Etagen oder Fahrstuhlfahrten hatten offenbar für Appetit gesorgt. Und es schien allen zu munden, wie immer wieder zu hören war.

 Rund 6,5 Millionen Euro hat der Neubau des Seniorenzentrums „Haus Weserblick“ gekostet.

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