Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
„Nachpflanzung wird noch diskutiert“

Rinteln/Schaumburg „Nachpflanzung wird noch diskutiert“

Die vor Kurzem am Sportplatz Schaumburg vom Rintelner Baubetriebshof gefällten Pappeln hat Antje Rinne von der Wählergemeinschaft Schaumburg (WGS) zum Anlass genommen, eine Erläuterung der Abholzung sowie des städtischen Baumkatasters zu beantragen (wir berichteten).

Rinteln/Schaumburg. Darauf hat Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz nun geantwortet.

 Die Stadt Rinteln sei vom SC Deckbergen-Schaumburg, der den Sportplatz regelmäßig nutzt, darauf hingewiesen worden, „dass armdicke trockene Äste von den am Sportplatz stehenden Pappeln auf den Parkplatz des Sportplatzes herabgefallen sind“. In der anschließenden „Überprüfung der Verkehrssicherheit der Pappeln“ seien „erhebliche Mängel an den Bäumen festgestellt“ worden. „Durch das in der Vergangenheit durchgeführte ,Köpfen‘ der Weichholzbäume ist es zu starken Einfaulungen und einer verstärkten Totholzbildung im Kronenbereich gekommen“, schreibt Buchholz an Rinne. Eine Baumpflege sei aufgrund der bereits entstandenen Schäden nicht mehr in Frage gekommen. Ob nachgepflanzt werden soll, werde zurzeit noch diskutiert. Das „in Aufstellung befindliche Baumkataster“ erläuterte der Bürgermeister wie folgt: „Im Baumkataster werden alle Bäume erfasst, die in der Verkehrssicherungspflicht der Stadt Rinteln stehen (...). Die Stadt ist grundsätzlich verkehrssicherungspflichtig in allen Bereichen, in denen öffentlicher Verkehr stattfindet.“ Erfasst würden die Baumart, Zustand des Baums, Entwicklungsprognose, Stammumfang und -durchmesser, etwaige Schäden sowie Standort. „Selbstverständlich werden auch Neuanpflanzungen erfasst und Pflegeintervalle vorgegeben“, schreibt Buchholz. Nähere Einzelheiten würden in der von Rinne gewünschten Präsentation des Baumkatasters in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bau- und Stadtentwicklung erläutert.

 Bei der WGS ebenfalls für Unmut gesorgt hatte die geplante Dienstreise der Verwaltung nach Mössingen, um sich zum Thema „naturnahe Begründung von Randstreifen an Straßen“ zu informieren. Im Verwaltungsausschuss stimmte man für die Dienstreise. „Für eine Tagesreise ist die Strecke einfach zu weit. Deshalb wurde eine Übernachtung eingeplant“, sagt Buchholz unserer Zeitung gegenüber. Etwa 2000 Euro würden für die Reise mit einem Kleinbus bereitgestellt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr