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„Natürlich ist Integration Aufgabe der Stadt“

Kritik an Entscheidung „Natürlich ist Integration Aufgabe der Stadt“

Die Entscheidung der Ratsmehrheit aus CDU, WGS und FDP, die Stelle der Integrationsbeauftragten für Rinteln nicht erneut auszuschreiben, stößt auf Kritik. CDU-Ratsherr Thorsten Frühmark sagt: „Ich finde diese Lösung sehr unglücklich.“

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Quelle: pr.

Rinteln. Der Rechtsanwalt betreut ehrenamtlich sieben minderjährige Flüchtlinge im Alter von 13 bis 17 Jahren als Bevollmächtigter.  Mit dieser Erfahrung im Rücken betont der Möllenbecker: „Man kann doch nicht sagen, dass das Aufgabe des Landkreises ist, wenn der nicht genug tut.“ Die Verwaltung müsse in dieser Angelegenheit aktiv bleiben. „Natürlich ist Integration Aufgabe der Stadt.“ Und damit könne man nicht jeden x-Beliebigen betrauen. Hier sei jemand mit Erfahrung, einem Netzwerk und Fingerspitzengefühl gefragt. Vielleicht könne die Verwaltung die Aufgabe mit eigenen Kräften wahrnehmen. Aber es sei auf jeden Fall ein falsches Signal, die Integrationsbeauftragte nicht wieder auszuschreiben.

Stadt muss koordinierend tätig werden

„Der erste Schritt war Ankommen, Notunterkünfte stellen und ärztliche Untersuchungen. Und gerade jetzt stehen wir vor der Frage: Wie gliedern wir sie in unsere Gesellschaft ein?“ Frühmark selbst kann über sein Netzwerk Praktika vermitteln, Kontakte zu Sportvereinen und Organisationen herstellen. Doch er findet, auch die Stadt selbst müsse koordinierend tätig werden. „Die Ehrenamtlichen kann man jetzt nicht alleine lassen.“

Es mache Sinn, so eine Position zu befristen. Vielleicht sogar auf nur ein statt auf zwei Jahre wie von Bürgermeister Thomas Priemer vorgeschlagen. „Ich plädiere aus meiner persönlichen Erfahrung: Die Verwaltung hat diese Aufgabe weiter wahrzunehmen.“  jak

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