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Rintelner Rat Neue Gesichter

Der Rat der Stadt Rinteln darf sich auf einige Neuzugänge freuen. Heute haben sie ihren ersten Einsatz in diesem Gremium.

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Quelle: pr.

Rinteln. Heinrich Sasse, WGS, angehender Mediziner: Heinrich Sasse ist gerade mal 19 Jahre alt, hat erst vor Kurzem sein Abitur gemacht. Wenn er heute Abend erstmalig an einer Ratssitzung teilnimmt, betritt er Neuland. „Na ja, außer dass ich mindestens drei von meinen ehemaligen Lehrern wiedersehen werde. Zum Glück solche, mit denen man gut auskommen kann.“

Sasses politische Auseinandersetzungen fanden bisher eher im privaten Umfeld statt. Es war sein Vater Heinrich, der alte Politik-Hase, der ihm zutraute, bei einer Bewerbung als WGS-Kandidat erfolgreich zu sein. „Natürlich hab ich in der Familie viel über Politik gesprochen. Aber eine Ratssitzung mit Fraktionsgesprächen – das ist was Neues.“ Es liege nahe, dass er im Jugendausschuss tätig werde. „Mich interessiert allerdings auch der Finanz- und Bauausschuss.“

Politikwissenschaft studiert

Carsten Ruhnau, SPD, Gymnasiallehrer: „Ich freue mich sehr darauf, endlich politische Verantwortung für unsere Stadt zu übernehmen“, sagt Carsten Ruhnau. Vier Jahre lang war der Pädagoge im Ortsrat Hohenrode-Strücken vertreten und zudem stellvertretender Vorsitzender im SPD-Ortsverein. „Mich interessieren einige Ortsteile mehr als andere. Exten, wo meine Kinder zur Schule gehen, ist auch dabei. Aber natürlich muss man als Ratsherr nicht nur unmittelbare Stadtangelegenheiten im Auge haben.“ Zwar hat Ruhnau Politikwissenschaft studiert. Um aber auch bei rechtlichen und verwaltungstechnischen Dingen mitreden zu können, belegte er bei der Friedrich-Ebert-Stiftung ein Seminar. „Ich will ja nicht aus dem Nichts heraus über Haushaltspläne abstimmen.“ Aufgeregt ist er nicht: „Als Lehrer bin ich ja gewöhnt, vor einer großen Gruppe zu sprechen.“

"Wir Grünen sind gut vernetzt"

Uta Fahrenkamp, Grüne, Buchhändlerin: „Für mich ist es ein Sprung ins kalte Wasser“, sagt Uta Fahrenkamp. Ein bisschen untertreibt sie allerdings. Erstens hat sie schon etliche Ratssitzungen als Zuhörerin besucht, zweitens ist sie seit fünf Jahren engagiertes Grünen-Mitglied. Trotzdem hat sie viel Zeit damit verbracht, Tagesordnung und die geplanten Satzungsänderungen zu studieren und mit Kollegen darüber zu sprechen, um sich eine Position zu bilden. Zudem arbeitet sie ein Buch über Kommunalpolitik durch. „Was ich beruhigend finde, ist die Tatsache, dass wir Grünen gut vernetzt sind. Ich wüsste immer, an wen ich mich mit Fragen wenden kann.“ Worauf sie sich vorbereitet: sich nicht in ausufernde oder polemische Diskussionen verwickeln zu lassen. „Ich will mir auf jeden Fall meinen Humor bewahren, auch wenn es mal hart auf hart gehen wird.“

Wahlergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten

Matthias Wehrung, CDU, Gymnasiallehrer: Von allen Neulingen ist Matthias Wehrung der Erfahrenste. Fünf Jahre lang während seines Studiums war er CDU-Bezirksratsherr in Hannover. „Das hat mir Spaß gemacht, und ich habe viel gelernt. Mit der Politik in einer kleinen Stadt wie Rinteln lässt sich die Arbeit in Hannover aber nicht vergleichen. Hier spricht ja das Herzblut mit.“ Was die CDU Rinteln will, weiß er als Parteivorsitzender genau. „Doch die Wahlergebnisse eröffnen uns nun ganz neue Möglichkeiten.“ Die geplanten Satzungsänderungen würden sicher durchkommen: „Das bedeutet auch mehr Mitspracherecht für die Bürger.“ Von den Ausschüssen interessiert ihn als Chef des Arbeitskreises Denkmalschutz vor allem der Bauausschuss. cok

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