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Neuer Stadtmanager – und es gibt viel zu tun

Rinteln / Verwaltung Neuer Stadtmanager – und es gibt viel zu tun

Wie die Jungfrau zum Kinde ist Rinteln zum neuen Stadtmanager gekommen. So stellte es Stefan Reineking, Vorsitzender des Stadtmarketing Vereins „Pro Rinteln“, bei der Begrüßung des neuen Mitarbeiters fest. Denn eigentlich hatte der Verein die Hoffnung schon aufgegeben, kurzfristig noch einen geeigneten Bewerber zu finden. Doch dann kam Schumann.

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Stefan Reineking, Vorsitzender von Pro Rinteln (rechts), überreicht dem neuen Stadtmanager Willem Schumann eine Rinteln-Kaffeetasse zur Begrüßung. Auch Thomas Brandauer, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Extertal (von links), „Pro Rinteln“-Geschäftsführer Günther Klußmeyer und der zweite Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Ingo Gödecke (Zweiter von rechts), gratulieren. © jaj

Rinteln (jaj). Durch einen Zeitungsartikel, in dem über den Abschied der alten Stadtmanagerin Annette Achilles berichtet wurde, wurde Schumann auf die Stelle in Rinteln aufmerksam. Da es in dem Bericht hieß, dass es noch keinen Nachfolger gibt, bewarb er sich kurzerhand, obwohl die eigentliche Bewerbungsfrist schon lange abgelaufen war.

Und er hatte Erfolg. Nach einem Gespräch mit dem Bewerber stand für den Vorstand fest: „Es ist das, was wir uns vorgestellt haben“, so Reineking.

Der 29-jährige Schumann absolvierte nach seiner Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann zunächst den Bachelor-Studiengang Geografie an der Ruhr-Universität in Bochum und anschließend den Master-Studiengang Regionalmanagement & Wirtschaftsförderung an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen. Gelebt hat er zuletzt in Stolzenau, zieht aber für seine neue Stelle nach Rinteln. Momentan renoviert er eine Wohnung in der Südstadt.

„Schon das ungewöhnliche Einstellungsdatum zeigt, dass es viel zu tun gibt“, so Reineking. Zunächst müsse der Tag der offenen Tür im Industriegebiet Süd vorbereitet werden, anschließend gehe es schon an die Vorbereitungen für Weihnachten.

Schumann selbst ist zuversichtlich, dass er sich schnell in sein neues Aufgabenfeld einarbeiten wird. Einige Projekte habe er schon kennengelernt – und er „freue sich sehr auf die Arbeit der nächsten Monate und Jahre“. Und damit er morgens schon an Rinteln denkt, überreichte ihm sein neuer Arbeitgeber als Begrüßungsgeschenk eine Rinteln-Kaffeetasse.

Wohin die Stelle eines Stadtmanagers führen kann, brachte Vorstandsmitglied Günther Klußmeyer in Erinnerung. Die ehemalige Rintelner Stadtmanagerin Beate Behrens arbeite mittlerweile als City-Managerin in Göttingen. Und auch wenn alle Anwesenden Schumann eine ebensolche Karriere wünschten, hofften sie doch auch, dass er der Weserstadt erst einmal lange erhalten bleibt.

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