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Neues bewährt – Wachstum in Sicht

Rinteln / Weintage Neues bewährt – Wachstum in Sicht

Zufriedene Mienen bei Marktmeister Daniel Jakschik und den Wirten der Rintelner Weintage. Der Wechsel vom Markt- zum Kirchplatz und das große zentrale Zeltdach haben sich bewährt.

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Quelle: dil

Rinteln. Tausende strömten an den vier Tagen zu Speis und Trank, und die Gastronomie auf dem Marktplatz sowie der Einzelhandel mit seinem verkaufsoffenen Sonntag profitierten davon, platzmäßig nicht eingeschränkt zu sein.

 Tagsüber war es nicht voll, aber abends, vor allem am Sonnabend gab es zeitweise kaum noch freie Plätze. Als die Wirte den Wunsch nach einem Musikprogramm äußerten, sprang am Sonnabend Michael Kluwe mit Freundin ein. Gitarre und Gesang von einer kleinen Bühne hinter dem Bürgerhaus ersetzten auf einmal die dezenten Klänge von CD-Playern. Regen blieb aus, aber die Zelte und das große Dach bewährten sich als Wärmeschutzflächen. Die Hitze der Heizstrahler sorgte für kuschelige Temperaturen.

 Die Weintage werden voraussichtlich im nächsten Jahr noch größer. Der Wirt des ehemaligen Cafés Sinke am Marktplatz will mitmachen, andere Gastronomen könnten noch mit aufspringen wollen. „Wir haben mindestens noch Platz für drei Zeltstände“, sagte Jakschik. Und das zentrale Zelt müsste noch verlängert werden, jetzt blieben einige Tische am Ostende des Platzes noch ohne Sonnen- oder Regenschutz,.

 Zufrieden zeigte sich auch Neuling Edgar Miller mit seinem Wild- und Partyservice Tavola. Er hat viel Erfahrung mit der Gourmetmeile in Minden und „Bückeburg kocht über“, wo er sogar zu den Gründervätern als früherer Ratskellerwirt gehört. „In Minden und Bückeburg machen wir zwar mehr Umsatz, denn dort geht es vorrangig ums Essen, hier vorrangig um Wein“, sagte er. „Doch unser Teller Wildgriller sowie Flamm- und Zwiebelkuchen liefen gut. Wir wollen hier ja auch Werbung für unser Wildangebot betreiben.“ Während in Minden und Bückeburg mit mehr als zehntausend Besuchern großer Arbeitsdruck im Team herrsche, sei in Rinteln der Umgang mit entspannten Gästen sehr angenehm gewesen. Er kommt also wieder.

 Laut Jakschik hat sich auch die Einführung einheitlich kleinerer Teller bewährt. Man esse sich nicht mehr an einem Stand satt, sondern probiere hier und dort zu niedrigeren Preisen. Jakschik: „Wir müssen schließlich die Gesamtheit im Auge behalten.“ Nächstes Jahr will die Stadt ihr Dienstleistungspaket (Organisation, Werbung, Zelte) den Wirten zum Festpreis anbieten. Aber darüber soll noch mit allen gesprochen werden. Jetzt gab es sogar Gäste bis aus dem 150 Kilometer entfernten Cloppenburg. dil

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