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„Nicht ideologisch diskutieren“

Stadt muss handeln „Nicht ideologisch diskutieren“

„Die Innenstadt darf keine Schlafstadt werden“, fordert die Wählergemeinschaft Rinteln (WGS) in einer Pressemitteilung und hat auch bereits konkrete Vorstellungen, wie eine derartige Entwicklung verhindert werden könnte.

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Quelle: pr.

Rinteln. Da es über Jahre hinweg nicht möglich gewesen sei, Grundstückseigentümer in der Fußgängerzone zur Schaffung großer gemeinsamer Flächen zu bewegen, die für große Ankermieter (Geschäfte mit viel Laufkundschaft) attraktiv sind, müsse die Stadt nun selbst handeln. Daher begrüßt und unterstützt Heinrich Sasse von der Wählergemeinschaft in Rinteln die Beschlussvorlage, die im Juni im Rat der Stadt zur Abstimmung kommen soll. Durch den Neubau der IGS wird ein Grundstück in der Größe von 6500 Quadratmetern in das Eigentum der Stadt übergehen.

„Gleichzeitig erwartet die WGS aber auch eine Zusage des Landkreises, dass das Rintelner Gymnasium Ernestinum als gesetzlich vorgesehener Bildungsgang in seinem Bestand erhalten und unangetastet bleibt“, streicht Kreistags- und Stadtratsmitglied Sasse in dem Schreiben heraus.

Seit 20 Jahren im Fokus

Als „Big Player“ in der Rintelner Politik habe man die Stadtentwicklung bereits seit 20 Jahren im Fokus und daher frühzeitig Informationen von Bürgermeister Thomas Priemer und Landrat Jörg Farr eingeholt. Das habe auch größtenteils gut funktioniert, so die WGS, auch wenn man sich die Informationen selbst beschaffen müsse. „Aber Stadtentwicklung darf man nicht ideologisch diskutieren.“

Der denkmalgeschützte Teil des alten Gymnasiums am Kollegienplatz und die Jakobikirche dürfen nicht zugebaut werden, betont die WGS. „Die Blickachsen darauf müssen absolut frei bleiben. Die Pavillons, die alte Turnhalle und der nicht denkmalgeschützte Bauteil des alten Gymnasiums werden abgerissen. Dort sollte dann eine Gewerbefläche von mindestens 2000 Quadratmetern entstehen für mindestens zwei neue und große Kundenmagneten.“

Zu klären bleibe dabei auch die Frage, ob der zu erhaltende Bauteil des alten Gymnasiums weiter schulisch genutzt werden soll oder „mit entsprechenden denkmalrechtlich zulässigen Umbauten als Solitärgebäude oder integriert in die neue gewerbliche Anlage ebenfalls gewerblich genutzt wird“, heißt es in der WGS-Stellungnahme.  jak

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