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Nicht präsentieren – ausprobieren

Rinteln / Turnerschaft Nicht präsentieren – ausprobieren

Von B wie Badminton bis W wie Wirbelsäulengymnastik war alles drin, was im Breitensport steckt. Die Vereinigte Turnerschaft Rinteln (VTR) zog am Sonntag in der Kreissporthalle alle Register, um die Vielfalt des Sports mit Teilnahmemöglichkeiten für alle Altersgruppen vom Kleinkind bis zum Senior im gesetzten Alter aufzuzeigen.

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Immer schon fasziniert von dem riesigen Sportgerät. Jaqueline Zerbst (links), Übungsleiterin in der Rhönradabteilung, erklärt Corinna Reger die Grundbegriffe für den Umgang mit dem Rad.

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Rinteln. „Es geht uns heute mehr ums Testen als ums Präsentieren“, empfingen Annekristin Grundstedt und das Übungsleiter- und Betreuer-Team die Besucherinnen und Besucher am Halleneingang. Der Tag der offenen Tür sei gedacht zur Information. „Und wir stellen fest, dass sogar ganze Familien gekommen sind, um sich auszuprobieren“, sah die VTR-Oberturnwartin das Konzept für den Schnupper-Parcours bestätigt. Die beiden großen Hallen sowie die Gymnastikräume waren darum ständig frequentiert von interessierten Gästen, die sich unter anderem bei Crashkursen in Gymnastik, Fit-Ball-Trommeln oder „Work-out nach lateinamerikanischen Rhythmen“ für die Entscheidung für eines der Angebote inspirieren lassen wollten.

 Dass Sport die Lebensqualität nicht zuletzt auch im fortgeschrittenen Alter erhöht, belegte vor allem die Wirbelsäulengymnastik-Demonstration unter Leitung von Andreas Schädel angesichts der vergleichsweise großen Zahl von Zuschauern sowie Mitwirkenden. Judo und Boxen im Raum nebenan schienen dagegen eher nur die Spezis des Metiers aus dem Stand zu begeistern.

 Aber insgesamt ist es eigentlich nie zu spät oder zu früh, um mit Sport zu beginnen, nahmen offensichtlich die meisten Besucher mit nach Hause. Beziehungsweise: Es ist nie zu spät, wieder einzusteigen, unterstrichen Besucherinnen wie Corinna Reger. Die Mutter von inzwischen drei Kindern erklärte, nach dem Projekt Familienaufbau wieder einsteigen zu wollen, vorzugsweise in die Rhönradabteilung der Vereinigten Turnerschaft. Denn: „Früher habe ich geturnt, aber das Rhönrad hat mich schon immer fasziniert“, sagte sie.who

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