Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Noch ein Kindergarten im Wald?

Rinteln Noch ein Kindergarten im Wald?

Folgt der Stadtrat dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, wird es zukünftig einen zweiten Waldkindergarten geben. Der Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Integration beschloss in seiner letzten Sitzung, die Verwaltung solle den Bedarf für die Einrichtung eines zweiten Waldkindergartens prüfen und gegebenenfalls einen errichten.

Voriger Artikel
Der Abschied fällt schwer
Nächster Artikel
Lebensgefährlich

Rinteln. Laut Verwaltung steige die Nachfrage an Plätzen im Waldkindergarten und es sei abzusehen, dass auch in kommenden Jahren nicht alle Anfragen von Eltern berücksichtigt werden können, da die Platzkapazitäten des Waldkindergartens „Waldzwerge“ im Bartelsweg mit 15 Plätzen nicht ausreichen. Die Anfrage der Verwaltung auf Erweiterung der Gruppe auf 20 Plätze wurde vom Niedersächsischen Kultusministerium abgelehnt, da in Niedersachsen 15 Plätze die Obergrenze ist.

Für das Kindergartenjahr 2016/17 stehen derzeit sechs Kinder auf der Warteliste und auch für das darauf folgende Jahr liegen bereits Anmeldungen vor. Die Verwaltung weist darauf hin, dass nicht alle Eltern, die sich für ihr Kind einen Platz im Waldkindergarten wünschen, dies auch signalisieren.

Da allgemein bekannt sei, dass die Platzzahl im Waldkindergarten „Waldzwerge“ begrenzt ist, und dass die Chance daher gering ist, einen Platz zu bekommen, melden Eltern ihre Kinder in anderen Einrichtungen an.

In der Ausschusssitzung wurde über den Standort des zweiten Kindergartens diskutiert. Während Bündnis 90/Die Grünen die Einrichtung eines zweiten Waldkindergartens im Süden der Stadt bevorzugen, sprachen sich die Ausschussmitglieder der CDU dafür aus, eine zweite Gruppe im vorhandenen Waldkindergarten einzurichten. Laut Verwaltung sei dies nicht möglich und sie beruft sich dabei auf Aussagen des Kultusministeriums. Die CDU zweifelte dies an. Die Verwaltung erklärte sich bereit, diesen Sachverhalt noch einmal zu überprüfen.

Zu den Rahmenbedingungen für die Betriebserlaubnis eines Waldkindergartens gehören eine Gruppe mit maximal 15 Kindern im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung, eine sozialpädagogische Fachkraft als Gruppenleitung und eine zweite Fachkraft. Die Betreuungszeit für die Kinder beträgt 20 Stunden wöchentlich. Auf Antrag können Sonderöffnungszeiten von jeweils einer Stunde pro Tag genehmigt werden. Bei der Wahl des Standortes muss berücksichtigt werden, dass ein beheizbarer Raum für einen kurzzeitigen Aufenthalt vorhanden ist, und Toiletten fußläufig erreichbar sind.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg