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Nummer zwei im Rathaus

Elena Kuhls wird Priemers Vertreterin Nummer zwei im Rathaus

Der Kompromiss zwischen Bürgermeister und Ratsfraktionen steht, für die Neubesetzung der Juristenstelle zum 1. Oktober beginnen jetzt die Vorbereitungen.

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Elena Kuhls.

Quelle: dil

Rinteln. Überraschung: Baudezernentin Elena Kuhls wird von A14 auf A15 befördert und Allgemeine Vertreterin von Bürgermeister Thomas Priemer. Der künftige Jurist im Rathaus bekommt nur A14, aber Aufstiegschancen nach A15. Weniger Geld also, aber eine unbefristete Anstellung.

Priemer hat den Kompromiss gestern bekannt gegeben, über den am Sonntag und Montag die Ratsfraktionen beraten hatten. Kuhls, die früher keine Wahlbeamtenstelle wollte, sei jetzt bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen. Ohnehin hätte sie bei einem Ausfall von Priemer und Schröder schon jetzt Chefin im Rathaus spielen müssen. Sie wird nun noch Fortbildungen besuchen, um am 1. Oktober fit für die Nachfolge Schröders zu sein. Ihre Stelle bleibt weiter unbefristet, sie konnte höher bewertet werden, weil Kuhls auch das Gebäudemanagement der GVS zugeschlagen erhält.

Für den Juristen gibt es die Herabstufung auf A14. Sein Dezernat umfasst wie bisher Ordnung und Soziales, Hauptamt und Finanzabteilung, nur die allgemeine Vertretung des Bürgermeisters fehlt. Formal muss nun die Hauptsatzung der Stadt geändert werden, der zweite Wahlbeamte fliegt dort raus. Auch der Stellenplan der Stadt ist zu verändern.

All dies soll am 21. Juli zunächst im Verwaltungsausschuss und dann im Rat beschlossen werden. Dann muss die neue Hauptsatzung im Amtsblatt des Landkreises veröffentlicht und dem Landkreis angezeigt werden. Ist das vollzogen, kommt die erneute Stellenausschreibung für den Juristen. Einen Formulierungsvorschlag will Priemer den Fraktionen in Kürze zuleiten. Er würde gern Verwaltungserfahrung darin als Kriterium sehen, ein Prädikatsexamen dagegen nicht.

Bis Ende August wäre Bewerbungsfrist, dann Kandidatenauswahl im Verwaltungsausschuss. Ende September könnte im Verwaltungsausschuss und Rat entschieden werden. Ob die Stelle zum 1. Oktober angetreten wird, ist fraglich. Priemer wollte jedenfalls nicht wieder in eine Entscheidung mit knappen Mehrheiten gehen, das Zeitfenster werde dafür langsam zu eng.

Was sagen die Fraktionen? Gert Armin Neuhäuser (WGS): „Keine Bauchschmerzen, Frau Kuhls finde ich Klasse. A14 ist für den Juristen vollkommen angemessen. Bei der Ausschreibung kann die Verwaltungserfahrung jetzt auch nur noch wünschenswert sein.“ Ursula Helmhold (Grüne): „Man kann zufrieden sein, Frau Kuhls hat sich wunderbar eingearbeitet. Beim Juristen wollen wir aber Verwaltungserfahrung.“

Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD): „Dieses Paket kann wohl durchgehen, und Frau Kuhls hat sich ja bisher gut entwickelt. A14 ist für den Juristen mindestens nötig, denn wir erwarten Verwaltungserfahrung.“ Veit Rauch (CDU) sieht seine Sparziele fast erreicht, traut Kuhls den Job zu, stimmt allem aber nur vorbehaltlich einer Einigung über den Ausschreibungstext zu. dil

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