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Pappelreihe am Sportplatz gefällt

Rinteln/Schaumburg / Protest Pappelreihe am Sportplatz gefällt

Der Baubetriebshof der Stadt hat am Sportplatz Schaumburg an der B83, der 1952 angelegt worden ist, mehr als 20 Pappeln gefällt. Ratsmitglied Antje Rinne (WGS) kritisiert: „Die Spitzpappeln prägten das Landschaftsbild über Jahrzehnte hinweg.

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Am Sportplatz in Schaumburg hat der Baubetriebshof ganze Arbeit geleistet: Eine lange Reihe von Pappeln wurde abgesägt.

Quelle: rnk

Rinteln/Schaumburg. Rinteln/ Schaumburg (dil). Es stehen noch an anderen Stellen im Stadtgebiet, vorzugsweise in der Tallage, ältere und höhere Pyramidenpappelreihen und -alleen. Auch der ökologische Nutzen sollte nicht zu niedrig eingeschätzt werden.“

 In einem Brief an den Bürgermeister bat sie gestern um Auskunft: 1. Warum wurden die gefällt? Hätten diese eventuell geköpft werden können, wie vor einigen Jahren schon einmal geschehen? 2. Sind Nachpflanzungen von Bäumen an dieser Stelle geplant? Oder wird davon ausgegangen, dass aus den verbliebenen Stammteilen/Wurzeln neue Ausschläge treiben?

 Zudem fragt sich Rinne, welche Zielsetzungen das Baumkataster eigentlich hat, außer der Feststellung, ob ein Baum verkehrssicher ist oder nicht? Werden durch das Baumkataster alle Bäume im Zuständigkeitsbereich der Stadt Rinteln erfasst? Was wird erfasst (Standort, Baumart, Alter, Befall)? Entspricht das Kataster einer Kartierung oder einem Tabellenwerk? Werden im Baumkataster auch die Neupflanzungen und Aufwuchs erfasst und gepflegt? In welchen Bereichen ist die Stadt für die Verkehrssicherheit von Bäumen zuständig (Parkanlagen, städtische Straßen, Spiel- und Sportplätze, weitere Bereiche?)

 Rinne beantragt, das Baumkataster in einem Tagesordnungspunkt in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bau- und Stadtentwicklung vorzustellen.

 Der WGS-Fraktionsvorsitzende Gert Armin Neuhäuser ärgert sich dagegen über ein Bemühen der Verwaltungsspitze, sich, den Bauhof und Vertreter der Ratsfraktionen zum Thema „naturnahe Begrünung von Randstreifen an Straßen“ sachkundig zu machen. Der Verwaltungsausschuss sollte gestern Abend in vertraulicher Sitzung über eine zweitägige Dienstreise für 14 Personen nach Mössingen abstimmen. Der dortige Stadtgärtnermeister solle neue Denkanstöße geben, Neuhäuser: „Das ist zu wenig Output für eine zweitägige Fahrt für insgesamt 2000 Euro.“ Für diesen Betrag könne man schonbesser Saatgutmischungen bestellen. Für die gestrige Sitzung empfahl er Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz vorab, gemeinsam mit den Politikern Bilder von Internetseite www.moessingen.de und www.bluemstadt.eu zu betrachten und darüber zu diskutieren. Neuhäuser: „Mehr bedarf es nicht, insbesondere keines 2000-Euro-Ausflugs.“ Neuhäuser kündigte an, dass die WGS gegen die Reise stimme. Auch Ursula Helmhold (Grüne) ist dagegen: „Überflüssig, kann man sich doch ales im Internet ansehen.“

 Am Sportplatz in Schaumburg hat der Baubetriebshof ganze Arbeit geleistet: Eine lange Reihe von Pappeln wurde abgesägt.

 Foto: rnk

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