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Skater starten Spendenaktion in Rinteln Parcours-Paten gesucht

Die Skater halten nicht bloß die Hand auf. Damit möglichst viele ihrer Vorstellungen für eine Neugestaltung des Skateparks Wirklichkeit werden, startet heute ihre Spendenaktion.

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Rinteln. Und um sich und ihre Subkultur – das Skateboarding – der Rintelner Öffentlichkeit vorzustellen, laden die Rollbrettfahrer am kommenden Sonnabend zum „Oster-Skaten“ ein. Aber der Reihe nach.

 Zwar arbeiten die Skater und die Stadt Rinteln gemeinsam an einer Lösung für den Skatepark, aber die finanziellen Vorstellungen für die Neugestaltung des Skateparks gehen zwischen Skatern und der Stadtverwaltung auseinander. Daher starten sie heute in Kooperation mit der Stadt Rinteln eine eigene Spendenaktion. Um möglichst viele Menschen zum Spenden zu bewegen, gehen die Skater mit gutem Beispiel voran. Von heute an versucht jeder an dem Projekt beteiligte Skater, innerhalb eines Monats einen Spendenbetrag in Höhe von 500 Euro zusammenzubekommen. Außerdem hat die Stadt bereits zwei Konten eingerichtet, auf die Spenden eingezahlt werden können. In einem Monat wird die Spendenaktion ausgewertet und die weitere Vorgehensweise festgelegt.

 Damit die Bürger auch nachvollziehen können, weshalb den Skatern die Neugestaltung des Skateparks nach ihren Vorstellungen so wichtig ist, suchen sie nun verstärkt die Öffentlichkeit. Zunächst am Ostersonnabend: Ab 13 Uhr laden sie zum „Oster-Skaten“ im Skatepark in der Burgfeldweide ein. Dort kann sich jeder ein eigenes Bild machen oder sich von den Skatern die Pläne für den Skatepark erläutern lassen. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Darüber hinaus nehmen die Skater am 17. April an der Pro-Rinteln-Veranstaltung „Rinteln mobil“ teil. Auch dort wollen sie sich den Fragen der Bürger stellen und für ihre Aktion werben.

 Weitere Schritte sind bereits geplant: Im Rahmen des städtischen Sommerferienspaßes wollen die Skater Workshops für Kinder und Jugendliche anbieten. Auch Kurse für Flüchtlinge sind geplant.

 Das erklärte Ziel der Skater ist ehrgeizig. Während sie für die Neugestaltung des Skateparks 33000 bis 45000 Euro veranschlagen, hat die Stadt zunächst nur 15000 bis 17000 Euro in Aussicht gestellt (wir berichteten). Um also die Chancen zu erhöhen, dass die Kluft in Höhe von mindestens 16000 Euro geschlossen wird, hoffen die Skater auf den Erfolg einer weiteren Idee: einer sogenannten „1+1-Aktion“. „Wir suchen Unternehmen und Privatspender, die sich an unserer Aktion beteiligen und damit unmittelbar in die Jugendförderung Rintelns investieren“, teilen Lars Wöllecke und Sebastian Denz mit. „Dafür wünschen wir uns Großspender, die den von uns erreichten Betrag am Ende unserer Aktion verdoppeln und somit als Paten des Skateparks auftreten.“ pk

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