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Parcours doch am Blumenwall?

Forderung des Seniorenbeirates Parcours doch am Blumenwall?

Die Stadt Rinteln plant am Kapellenwall die Umgestaltung des Spielplatzes. Gleichzeitig soll dort ein Mehrgenerationen-Bewegungsparcours eingerichtet werden. „Dieser Standort ist für einen Bewegungsparcours ungeeignet“, stellte allerdings der Seniorenbeirat in seiner jüngsten Sitzung unmissverständlich fest. „Der beste Standort bleibt der Blumenwall“, bekräftigte der Vorsitzende Eckard Strohmeier.

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Rinteln. Welche Kriterien sollte ein Bewegungsparcours nach Ansicht des Seniorenbeirates erfüllen? Der Parcours sollte möglichst in öffentlichen Grünanlagen im Zentrum der Stadt liegen, damit die Wegeentfernungen kurz bleiben. Er sollte über Fußwege, Radwege, mit dem öffentlichen Nahverkehr sowie mit dem Auto gut erreichbar sein. Parkplätze müssten in ausreichender Anzahl in unmittelbarer Nähe vorhanden sein. „Damit ein Parcours auch tatsächlich genutzt wird, sollte er sinnvoll innerhalb einer Grünfläche angesiedelt sein. Dafür sind zwei Rahmenbedingungen zu beachten: Erstens darf der Parcours nicht wie auf einem Präsentierteller liegen, also nicht mitten auf einer Rasenfläche oder an den Zugangsbereichen zum Park. Zweitens dürfen keine ,Angsträume‘ entstehen“, erklärte Strohmeier. Das bedeute, der Parcours solle gut einsehbar sein. „Am besten geeignet sind belebte Grünflächen, in denen sich viele Leute aufhalten. Da der Parcours vor allem im Sommer genutzt wird, ist darauf zu achten, dass er nicht in der prallen Sonne liegt, sondern teilweise beschattet ist.“

 Der Standort sollte sich durch eine ruhige und immissionsfreie Lage sowie eine gute und barrierefreie Erreichbarkeit auszeichnen. Er sollte gut beleuchtet sein, der Zugang zu öffentlichen Toiletten müsste gewährleistet sein. Günstig seien Sitzmöglichkeiten für kleine Pausen und Ablagemöglichkeiten für Kleidung und Taschen. Bänke sollten aber so platziert sein, dass kein direktes Zuschauen am Parcours möglich ist. Dabei könnten Hecken und Sträucher Sichtschutz bieten.

 „Bewegungsparcours werden nur dann angenommen, wenn sie für die Nutzer attraktiv sind. Im Vorfeld sollte daher die Zielgruppe genau definiert werden, damit die jeweils geeigneten Geräte ausgewählt werden können“, forderte Strohmeier. „Es sollten auch Geräte ausgewählt werden, die unterschiedliche Körperbereiche ansprechen.“ Dabei seien Fachberatungen durch Sportlehrer, Fitness-Trainer oder Physiotherapeuten hilfreich. Des Weiteren sei ein Parcours erst dann attraktiv, wenn ausreichend Geräte vorhanden seien „Auf alle Fälle ist es empfehlenswert, dass die Entscheidungsträger bestehende Bewegungsparcours vor Ort anschauen und die Geräte selbst ausprobieren“, so der Vorsitzende.

 Der Seniorenbeirat wird am 5. März nach Leopoldshöhe zu einem Hersteller von Geräten fahren, sich dort die Produktion anschauen und sich eingehend beraten lassen. „Danach werden wir einen Bewegungsparcours vor Ort besuchen. Zu diesem Termin werde ich Vertreter der Ratsfraktionen einladen. Ich hoffe auf eine breite Beteiligung“, so Strohmeier. peb

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