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Parteien stellen Anträge

Probleme an Grundschulen Parteien stellen Anträge

Die Berichterstattung über die problematische personelle, räumliche und finanzielle Ausstattung von Rintelner Grundschulen vor dem Hintergrund der Inklusion hat nun Parteien dazu bewogen, zu handeln und Anträge zu stellen. Im Kreistag soll das Thema auf den Tisch.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Rinteln/Deckbergen. Siegbert Held hat für die WGS einen Eilantrag an den Landrat geschickt, damit das Problem in der nächsten Kreisausschusssitzung am 19. September besprochen werden kann. Die Probleme der Inklusion in den weiterführenden Schulen sollen umgehend abgefragt werden und die „Brennpunkte“ in Schaumburg Hilfen erhalten. Die Arbeit des Jugendamtes sei zu überprüfen und gegebenenfalls effizienter zu gestalten. Schulbegleiter seien in notwendigen Fällen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis müsse, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, auf eine bessere personelle Ausstattung der Schulen durch das zuständige Kultusministerium drängen.

SPD erbittet von der Stadt einen Sachstandbericht

Auch die SPD reagiert und möchte das Thema „Inklusion an Grundschulen in Trägerschaft der Stadt Rinteln“ auf die Tagesordnung des Rates – die nächste Sitzung findet am 28. September statt – und seiner Ausschüsse diskutiert setzen, so die Fraktionsvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier. Des Weiteren werde ein Sachstandsbericht der Verwaltung zum Thema erbeten. Auf Basis dieses Berichtes sollen in der nächsten Schulausschusssitzung gegebenenfalls weitere Schwerpunkte für eine Umsetzung festgelegt werden.

Die SPD beantragt, dass die Stadtverwaltung ein Konzept zur verbesserten Umsetzung der Inklusion an den Grundschulen erarbeiten und den Ratsgremien zur Beratung vorlegen solle. Bei der Erarbeitung seien die Grundschulen und ihre Gremien sowie der Behindertenbeirat einzubeziehen.

Die Stadt sei als Schulträger gefordert, allen Schülern und Lehrern „eine Schulumgebung zur Verfügung zu stellen, die erfolgreiche Lernprozesse möglich macht. Davon profitieren Kinder mit Behinderung ebenso wie solche ohne.“ „Jüngsten Presseberichten“ sei zu entnehmen, dass dies „derzeit nicht in vollem Umfang der Fall“ sei. jak, mld

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