Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Pläne für die Prince Rupert School

Rinteln Pläne für die Prince Rupert School

Flüchtlinge sind derzeit in der ehemaligen Prince Rupert School untergebracht – wie lange sie dort bleiben, ist ungewiss. Doch die Stadt Rinteln blickt auch in die langfristige Zukunft des Schulgeländes und anderer ehemals von den Briten genutzter Grundstücke.

Voriger Artikel
Kein Geld für DRK-Helfer
Nächster Artikel
Betten bleiben nicht lange kalt

Die Stadt Rinteln hält an ihren langfristigen Plänen, die Prince Rupert School anderweitig zu nutzen, fest.

Quelle: Archiv:tol

Rinteln. Die Planung soll in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) möglichst bald in Angriff genommen werden. Aber erst einmal wird Geld dafür beschafft.

Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung berät in seiner Sitzung am Mittwoch, 4. November, über die Beauftragung eines Planungsbüros für den gesamträumlichen Rahmenplan. Beim niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport soll ein Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung zur Förderung von Gemeinden, die vom Abzug der britischen Gemeinden betroffen sind, beantragt werden.

Dazu teilt die Stadtverwaltung mit: Durch einen städtebaulichen Rahmenplan sollen mögliche Folgenutzungen des Konversionsgebietes der Prince Rupert School in Rinteln untersucht werden. In Zusammenarbeit mit der BImA hat die Verwaltung die Ausschreibung für den Rahmenplan mit städtebaulicher Planung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung erstellt.

Zu den vom Planungsbüro zu erbringenden Leistungen gehören neben der Erstellung des Rahmenplans auch die Bestandsaufnahme und Analyse der gesamtstädtischen Rahmenbedingungen, eine Leitbildentwicklung für den Konversionsprozess und die zukünftigen Ansiedlungen, strategische Handlungsempfehlungen sowie die Mitwirkung des Büros bei der frühzeitigen Information und Einbindung der Öffentlichkeit.

Die strategischen Handlungsempfehlungen werden stark gewichtet und sollen besonders berücksichtigt werden. Nach Prüfung und Auswertung der Angebote und gegebenenfalls Durchführung von Bietergesprächen wird die Beauftragung gemeinsam mit der BImA erfolgen. Nach Angebotsauswertung wird der Verwaltungsausschuss informiert.

Das sind die Ziele: Die Stadt Rinteln hat die Planungshoheit für das Konversionsgebiet und ist bestrebt, eine städtebauliche Entwicklung voranzubringen. Eigentümer der Schulen und der Flächen ist der Bund. Aufgrund der politischen Lage in einigen Krisengebieten unterstützt die BImA unter anderem das Land bei der Suche nach Liegenschaften zur Unterbringung von Flüchtlingen und stellt bundeseigene Immobilien zur Verfügung.

Aus diesem Grund hat das niedersächsische Innenministerium wie berichtet entschieden, dass die Prince Rupert School befristet als Notunterkunft für die Unterbringung von Flüchtlingen genutzt werden soll. Die Stadt Rinteln hält nach wie vor an ihrem städtebaulichen Ziel der Entwicklung des Konversionsgebietes fest. Daher soll nun die Zeit der befristeten Unterbringung genutzt werden, um den Rahmenplan zu erstellen und die Bauleitplanung einzuleiten.

Die BImA hat trotz der aktuellen Nutzung des Gebäudes bereits signalisiert, dass an dem bisherigen Vorhaben, den Rahmenplan zu erstellen, festgehalten werden soll. Auch die finanzielle Beteiligung wurde zugesichert.

Beim niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Regierungsvertretung Lüneburg soll nun ein Antrag auf die Bewilligung einer Zuwendung zur Förderung von Gemeinden, die vom Abzug der britischen Streitkräfte und von Standortschließungen oder -reduzierungen der Bundeswehr betroffen sind, beantragt werden.

Außerdem soll ein Antrag zum vorzeitigen Vorhabenbeginn beim Ministerium gestellt werden. Bei der Stadt Rinteln stehen Haushaltsmittel in Höhe von 60.000 Euro bereit. dil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg